Jede Aufgabe ein Abenteuer

Nach Jahren der Organisationsentwicklung ist das lebenslange Lernen mit der Generation Y in der Geschäftswirklichkeit angekommen. Den zwischen 1980 und 2000 Geborenen sind grundlegende Dinge wichtig, wie ihre Gruppen, privat und im Beruf, das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben, Chancen, wo sie sich beweisen können und Spaß haben. Gleichzeitig sind sie immer online. Leider sind nicht alle Aufgaben die Speerspitze der Neuerungen oder liefern in kürzester Zeit markante Erfolgserlebnisse. Auch darum stellen sich Unternehmen die Frage, was Mitarbeiter begeistert. Vielleicht hilft es, Aufgaben zu Abenteuern zu machen?

Was macht jedoch aus alltäglichen Aufgaben, wie sie tausendfach vorkommen, ein Abenteuer? Eine wichtige Hürde ist dabei die Tatsache, dass Abenteuer im Kopf jedes Einzelnen entstehen. Von außen kann man hierzu nur Angebote machen, die erforderliche Einstellung entwickeln alle für sich selbst. Welche Erklärungen sind der gewünschten Einstellung förderlich?

  • Neue Aufgaben sind spannend
    Unbekannte Felder müssen erschlossen werden. Es gibt keine Standardlösung, die man abschreiben kann oder sogar muss. Alle Beteiligten sind auf Augenhöhe. Hier kann man zeigen, was man kann. Dass die Aufgaben immer wieder ähnlich sind, stört manche. Damit der Schein des Neuen alles überstrahlt, hilft es die Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken, die anders sind, die das erste Mal zum Einsatz kommen. Selbst die außergewöhnliche Länge kann diesen Reiz des Unkonventionellen erzeugen. Projekte sind a priori einmalige Aktivitäten und damit noch nie da gewesen. Große Aufgaben sind natürlich immer ein Abenteuer.
  • Routineaufgaben lassen sich kontinuierlich verbessern
    Der Schrecken für den Abenteuerer sind gewohnheitsmäßige Aktivitäten, die sich wiederholen. Darin steckt erst mal nichts Neues, das Begeisterung auslöst. Und doch hat auch die eingeführte Praxis ihre Reize. Neben der kontinuierlichen Verbesserung, die aus jedem Durchlauf und jedem noch so einfachen Ergebnis einen Fortschritt bewirkt, steckt in der Übung die Gefahr des sich Aneignens von unpraktischen Arbeitsweisen, die es eigentlich zu vermeiden gilt. Die regelmäßige Praxis lässt einen die Abläufe so verinnerlichen, dass sie unbewusst abgewickelt werden. So wie Klavierspieler ein Musikstück so oft vom Blatt spielen, bis die Finger die Kontrolle übernehmen und die Musiker sich auf die feinen Nuancen konzentrieren können, genau so schafft es die Routine, sich um die Feinheiten des Geschäfts zu kümmern. Diese Verinnerlichung der Abläufe und die dadurch mögliche Vervollkommnung macht Routineaufgaben zu einem Abenteuer.
  • Einfache Aufgaben lassen sich optimieren
    Selbst einfachste Tätigkeiten, die auf den ersten Blick wenig Begabung zu benötigen scheinen, die meist als Routineaufgaben ablaufen, aber vor allem offenbar kein Genie bedürfen, bieten dem Achtsamen Erfolgserlebnisse an unerwarteten Stellen. Die Bewältigung einfacher Aufgaben scheint unter der Würde gut ausgebildeter Menschen zu sein. Dabei sind es die kleinen Dinge, die die großen erst zuwege bringen. Entscheidend ist die Ausrichtung aller Sinne auf die aktuelle Tätigkeit. Vergisst man die Welt um einen herum und verfliegt die Zeit unbemerkt, entwickelt man die Glücksgefühle, die von Mihály Csikeszentmihályi als Flow bezeichnet werden. Der Blick auf kleinste Unterschiede und Verbesserungsmöglichkeiten, die in der Abwicklung einer simplen Tätigkeit stecken, machen die Abarbeitung zu einem sinnlichen Abenteuer.
  • Ungewollte Aufgaben erweitern die Fähigkeiten
    Das größte Hindernis zu einer abenteuerlichen Aufgabe, sind die Widerstände, die aufgebaut werden, bevor die eigentliche Tätigkeit überhaupt beginnt. Dabei hat dieses Nicht-Wollen oft einfache Gründe. Am schwierigsten ist es, wenn die Betroffenen die Aufgabe nicht kennen – Was ist zu tun? Auf was muss man achten? Wie lange darf es dauern? Und überhaupt warum? Dabei wissen die Auftraggeber meistens die Antwort auf diese Fragen und könnten sie in einer herausfordernden Sprache vermitteln. Manchmal kann die Belegschaft die Aufgabe nicht bewältigen – Wie funktioniert das? Wie soll ich das mit meinen Sprachkenntnissen schaffen? Wie kann ich das ohne Schulung bewältigen? Genau, wie ein Bauer seinen Acker auf die Saat vorbereitet, sollte eine Führungskraft seine Mitarbeiter für eine Aufgabe fit machen. So unglaublich es klingt, aber manchmal dürfen die Mitarbeiter sogar die Aufgaben nicht ausführen. Es gibt Vorschriften, die es ihnen verbieten die Tätigkeit auszuüben, oder weil ein Vorgesetzter anderes mit ihnen vor hat. In diesen Fällen sollte man den Mitarbeitern helfen, indem man ihnen vorab die Erlaubnis einholt. Sollte keiner der drei Fälle zutreffen und sie trotzdem nicht wollen, dann hat der Widerstand tiefere Gründe, die unter Umständen gar nichts mit der Aufgabe zu tun haben. Vielleicht brauchen sie einfach ein neues Beschäftigungsfeld. Gewollte Aufgaben sind immer ein Abenteuer.

Fazit: Die meisten Aufträge sind keine Mission zum Mars. Dies tut jedoch ihrer Abenteuerlichkeit keinen Abbruch. Im Geschäftsalltag gibt es immer neue Aufgaben, die per se abenteuerlich sind. Darüber hinaus bieten auch Routineaufgaben oder einfache Tätigkeiten Abenteuer. Am Ende ist es wichtig, dass die Mitarbeiter selbst den Willen zur Durchführung entwickeln und dafür in die Pflicht nehmen. Selbst die Mission zum Mars wird immer wieder geprobt – eigentlich reine Routine. Da Abenteuer im Kopf stattfinden, d.h. eine Frage der persönlichen Einstellung und des eigenen Verständnisses ist, sollten die Führungskräfte sich darum kümmern, jeder noch so einfachen Tätigkeit den Abenteuergeist einzuhauchen, nach dem Motto: Jede Aufgabe ein Abenteuer.

Every task an adventure

After years of organizational development, lifelong learning has come to business reality with the Generation Y. Born between 1980 and 2000, they rely on basic things, like their private and business groups, the balance between work and life, opportunities, where they can prove themselves and having fun. At the same time they are always online. Unfortunately, not all tasks are on the edge of innovation or deliver fast success stories in the shortest possible time. This is why companies ask themselves what inspires employees. Maybe it helps to make tasks an adventure?

However, what makes an adventure out of regular tasks, as they occur a thousand times? An important obstacle is the fact that adventures are created in the mind of each person. From the outside, you can only make proposals, but the required attitude everybody develops for oneself. Which explanations foster the desired attitude?

  • New tasks are exciting
    Of course. Unknown fields must be discovered. There is no standard solution that can be or even has to be copied. All participants are on the same level playing field. Here you can show what you are able to do. The fact that the tasks are again and again similar disturbs some people. In order to let the halo of the new outshines everything, it helps to draw the attention to the things that are different, that are applied for the first time. Even the extraordinary length can create this charm of unconventional. Projects are per se unique activities and have never happened before. Great tasks are, of course, always an adventure.
  • Routine tasks can be continually improved
    The horror for the adventurer are habitual activities that are repeated. There is nothing new in it that provokes excitement. And yet the practice introduced has its charms. In addition to the continuous improvement, which aims to generate progress from every cycle and every simple result, there is a danger in the exercise of the impractical work which must be avoided. Regular practice makes the processes so internal that they are handled unconsciously. Just as piano players play a piece of music so often from the sheet, until the fingers take control and the musicians can concentrate on the subtle nuances, the same way the routine facilitates to take care of the subtleties of the business. This internalization of the processes and the possible perfection makes routine tasks an adventure.
  • Simple tasks can be improved
    Even the simplest activities, which seem to require little talent at first sight, which usually take the form of routine tasks, but which obviously do not require any genius, offer unexpected senses of achievement to the attentive people. The accomplishment of simple tasks seems to be beneath the dignity of well-educated people. It is just that the small things that pull the great ones off. It is crucial to focus all senses on the ongoing activity. If you forget the world around you and the time flies unnoticed, you develop the feeling of happiness, which Mihály Csikeszentmihályi calls flow. Looking at the slightest differences and improvement opportunities that are in the execution of a simple activity, make the execution a sensual adventure.
  • Unintended tasks expand the capabilities
    The biggest obstacle to an adventurous task are the resistances that are built up before the actual activity even starts. This non-willingness often has simple reasons. The most difficult thing is, when the concerned people do not know the task – What has to be done? What do you have to consider? How long can it last? And why at all? At the same time, the advertisers usually know the answer to these questions and could convey the right answers in a challenging language. Sometimes the workforce can not cope with the task – How does it work? How should I create this with my language skills? How can I cope with this without training? Just as farmers prepare their field for sowing, a manager should prepare his employees for a task. As unbelievable as it sounds, but sometimes employees are even not allowed performing the tasks. There are regulations, which prohibit the execution of the activity or because a superior has something else in mind for them. In these cases, you should help the employees by obtaining approval beforehand. If none of the three cases are valid and they still do not want, the resistance has deeper reasons which may have nothing to do with the task. Maybe they just need a new job. Wanted tasks are always an adventure.

Bottom line: Most orders are not a mission to Mars. This, however, does not bother the fact of being an adventure. In every day business, there are always new tasks, which are per se adventurous. In addition, routine tasks or simple activities also offer venture. In the end, it is important that the employees develop the will to carry out the task and commit themselves to the duty. Even the mission to Mars is always rehearsed – actually pure routine. Since adventures happen in mind, means that they are a question of personal attitudes and understanding, the leaders should take care of breathing adventure spirit into every task, according to the motto: Every task an adventure.

Der Schlüssel – die ideale Metapher für eine Lösung

Ein Schlüssel ohne Schloss ist so sinnvoll wie ein Schloss ohne Schlüssel. In jedem Fall dienen diese beiden Objekte dazu, den Zutritt von Unberechtigten zu verhindern. Der Schlüssel wird damit zum Symbol der Möglichkeit den Zugang zu versperren oder aufzumachen – egal, ob einem der Schlüssel zusteht oder nicht. Da nur Dinge von Wert weggeschlossen werden, ist der Schlüssel verknüpft mit dem Zugriff auf einen Schatz. Dabei kann es sich tatsächlich um Wertsachen handeln, aber auch um Erklärungen, Rezepte oder Lösungen.

Die folgenden Eigenschaften machen den Schlüssel zur idealen Metapher für Lösungen.

  • Klarer Zweck
    Die Tatsache, dass eine Tür oder eine Kiste verschlossen ist, spricht dafür, dass sich dahinter etwas Wertvolles oder Interessantes befindet. Der Schatz, den man mit dem Schlüssel erreicht, ist der eigentliche Zweck. Eine Lösung verfolgt ebenfalls einen Zweck. Dies können wirtschaftliche Ziele, Verbesserungen oder ein Projekt sein.
  • Passgenaues Konzept
    Die einfachsten Schlösser lassen sich mit einfachsten Schlüsseln öffnen. Da mit der Zeit Unberechtigte mithilfe eines Dietrichs sich den Zugang verschafften, wurden die Schlösser immer komplizierter. Aus diesem Grund haben heute verschiedene Schlüsselarten – Zylinder-, Bohrmulden-, Doppelbart-, Buntbart- oder Zeremonienschlüssel. Lösungen funktionieren ebenfalls am besten, wenn sie auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind und vor allem auf das Problem.
  • Präzise Umsetzung
    Das Verständnis des Schlosses und seines Zweckes reicht nicht aus, um den Mechanismus umzusetzen. Damit der Schlüssel funktioniert, muss er präzise zurechtgefeilt werden. Erst wenn alle Ecken und Kanten genau dem Schloss entsprechen, öffnet es sich. Entsprechend verhält es sich mit einer Lösung. Für die gewünschten Effekte müssen die Ergebnisse sauber ausgearbeitet werden. Sie müssen die richtigen Fragen beantworten, die zu dem Denkmodell und der Sprache der Zielgruppe passen sowie den angestrebten Zweck erfüllen.
  • Alltägliche Anwendung
    Stimmen die Umsetzung und das Material des Schlüssels, dann wird der Schlüssel lange in der alltäglichen Anwendung bestehen. Das gleiche gilt für umfassende Lösungen, die alle Aspekte, wie den geplanten Anwendungsfall, die Bedienung und die Ergebnisse, gut beschrieben haben.
  • Definiertes Vorgehen
    Bezeichnenderweise ähnelt sich sogar das Vorgehen. Um einen Schlüssel herzustellen, benötigt man zuerst ein Muster, im Falle einer Lösung ist das die konkrete Situation, um die es geht. Dann untersucht man das Ganze und findet dadurch Lösungen, aus denen man die wahrscheinlichste auswählt. Jetzt wird die Umsetzung geplant und durchgeführt. Beim Schlüssel gilt es jetzt, die Barten und Kanten herauszuarbeiten. Bei der Lösung die entsprechenden Lösungsbestandteile – ein Geschäftsprozess, Datenmodell oder eine Zuständigkeitsmatrix. Was bleibt, ist dann nur noch die Bedienungsanleitung und der Einsatz des neuen Schlüssels.

Fazit: Der Schlüssel öffnet Türen und Kisten und ermöglicht damit den Zugriff auf bestimmte Ergebnisse, die sich hinter den Schlössern verbergen. Die Lösung hat die gleiche Funktion. Sie verfolgt den Zweck, bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Diese Ähnlichkeit macht den Schlüssel zu einer idealen Metapher für eine Lösung.

The key – the ideal metaphor for a solution

A key without a lock is as useful as a lock without a key. In any case, these two objects serve to prevent entry of unauthorized persons. The key then becomes the symbol of the possibility to block or open access – whether the key belongs to somebody or not. Since only valuable things are locked away, the key is connected to get to a treasure. These can indeed be valuables, but also explanations, recipes or solutions.

The following features make the key the ideal metaphor for solutions.

  • Clear purpose
    The fact that a door or box is closed provides the indication that there is something valuable or interesting behind. The treasure that you get with the key is the real purpose. A solution also has a purpose. These can be economic objectives, improvements or a project.
  • Custom-fit design
    The simplest locks can be opened with the simplest keys. Since unauthorized persons gained access with the help of a picklock, the locks became increasingly complicated. For this reason, today different key types – pin tumbler lock, lever lock, tubular, or ceremonial keys. Solutions also work best when tailored to the target group and, above all, to the problem.
  • Precise implementation
    The understanding of the lock and its purpose is not enough to implement the mechanism. In order for the key to work, it must be precisely fine-grained. Only when all corners and edges correspond exactly to the lock, it opens. The same happens to a solution. For the desired effects the results have to be worked out neatly. You have to answer the right questions that fit the mindset and language of the target group, as well as the intended purpose.
  • Everyday use
    If the implementation and the material of the key are correct, the key will last long in the everyday application. The same applies to comprehensive solutions that have described well all aspects such as the intended application, the operation and the results.
  • Defined procedure
    Even the procedure is similar. To create a key, you first need a pattern, in the case of a solution it is the concrete situation that it is all about. Then one examines the whole and finds solutions, from which one chooses the most probable. Now the implementation is planned and installed. The key is now ready to work out the cuts and edges. In the solution the corresponding components – a business process, data model or responsibility matrix. What remain are then only the guidebook and the use of the new key.

Bottom line: The key opens doors and boxes, thus allowing access to certain results that lie behind the locks. The solution has the same function. Its purpose is to achieve certain results. This similarity makes the key to an ideal metaphor for a solution.

Das beste Beispiel bleibt das praktische Beispiel

Was ist gesagt, wenn die Zuhörer nicht verstehen, was sie gerade hören – „Als Produzent des traditionellen Nahrungsmittels, das aus gemahlenen Körnern, H2O, der Einlagerung von Gasen sowie ein paar Extras zu einem Teig geknetet und anschließend in einem Ofen gebacken wird, erzielen sie eine reale Umsatzsteigerung, wenn sie sich darauf konzentrieren die bisher nicht präsenten, komplementären Verbrauchersegmente mithilfe von direkter Akquise zur Investition in ihre Produkte zu motivieren.“ Unbedachte, abstrakte Beschreibungen führen selten zum Ziel. Das beste Beispiel bleibt das praktische Beispiel.

Praktisch werden die Beispiele in dem die folgenden Aspekte berücksichtigt werden.

  • Zielgruppenorientierte Beispiele
    Mit Abstand am wichtigsten ist die Berücksichtigung der Zielgruppe. Was macht eine Zielgruppe aus? Als erstes stellt sich die Frage, durch welche Faktoren sie sich unterscheiden. Dies können fachliche, funktionale, kulturelle, anwendungsbezogene oder andere Dinge sein – die Branche, der Funktionsbereich im Unternehmen, der asiatische Kulturkreis, die gesuchte IT-Lösung oder auch Kostenaspekte, usw. Entsprechend der Interessenslage der Zielgruppe sollten die Beispiele gewählt werden.
  • Leicht anwendbar
    Beispiele brauchen den Bezug zur Realität der Zuhörer. Nur dann lassen sie sich übertragen. Beschreiben die Fälle von der Zielgruppe abweichende Größenordnungen, fremdartige Problemfelder oder andere kulturelle Wirklichkeiten mögen die Geschichten gut sein, aber leider nicht umsetzbar. Für passende Beispiele ist es darum erforderlich, die Anwendungsfälle der Zielgruppe zu verstehen, um darauf aufbauend angemessene Vorlagen zu liefern.
  • 7plusminus2
    Unabhängig von der Zielgruppe sollten die Beispiele die Verarbeitungskapazität von Menschen nicht überschreiten. Untersuchungen haben festgestellt, dass alle Menschen mit 7plusminus2 Chunks gedanklich umgehen können. Ein Chunk ist dabei eins von maximal neun Elementen, der im Kurzzeitgedächtnis gehalten werden kann. Dies bedeutet für die Beispiele, dass sie möglichst wenige Chunks, z.B. unterschiedliche Einflussfaktoren, in einer Aussage nutzen. Damit ist sichergestellt, dass der Zuhörer nicht von zu viel Information überwältigt, sich am Ende nichts merken kann.
  • Frei von abstrakten Begriffen
    Selbst Raketenwissenschaftler verstehen nicht alles. Auf der einen Seite gibt es die Begriffe eines Fachgebiets, die fortwährend erweitert werden. Auf der anderen Seite sind es die abstrakten Begriffe, wie z.B. Komplexität, Strategie, Modell, Effektivität, Effizienz usw., die bei allen unterschiedliche Vorstellungen auslösen. Da ein Beispiel einen Sachverhalt zuverlässig aufzeigen soll, vermeidet man am besten abstrakte Begriffe.

Es ist nicht immer möglich, die konkreten Umstände persönlich in Augenschein zu nehmen. Nichtsdestotrotz sollte man sich die Zielgruppe im Vorhinein vorstellen. Dies kann dadurch erfolgen, dass man sie sich vor seinem inneren Auge visualisiert, mal mit seinem inneren Ohr hineinhört oder sich sinnlich in die Situation einfühlt. Artikel und Beiträge im Internet liefern viele Informationen bezüglich des jeweiligen Themas. Mit diesen Eindrücken wird man quasi-automatisch der Zielgruppe näher sein, als wenn man sie vorab nicht antizipiert.

Fazit: Die Aussage am Anfang wird für die meisten unverständlich sein, obwohl sie in Deutsch geschrieben ist. Dabei könnte man den Satz auch wie folgt formulieren: Um neue Kunden für ihre Backwaren zu gewinnen, können sie als Bäcker aus ihrem Geschäft hinaus auf die Straße gehen, um die Passanten mit frischen Brotproben für ihr Sortiment zu begeistern. Die wenigsten von uns sind Bäcker und trotzdem können wir diese Botschaft verstehen. Wann immer wir anderen etwas mitteilen wollen, ist es hilfreich Beispiele zu verwenden, die zielgruppenorientiert sind, leicht anwendbar, 7plusminus2 Botschaften enthalten und frei von abstrakten Begriffen sind Das beste Beispiel bleibt das praktische Beispiel.

The best example remains the practical example

What is said, when the listeners do not understand, what they are hearing? “As a producer of traditional food made from ground grains, H2O, storing of gases and a few extras, kneaded to dough and then baked in an oven you achieve a real sales growth, when you focus on motivating the so far not present, complementary consumer segments in directly investing in your products.” Thoughtless, abstract descriptions rarely lead to the target. The best example remains the practical example.

The examples will become practical by considering the following aspects.

  • Target group-oriented examples
    The most important thing by far is the consideration of the target group. What makes a target group? The first question to ask is about the factors that differentiate them. This can be professional, functional, cultural, application-oriented or other things – the industry sector, the functional area in the company, the Asian culture, the IT solution or cost aspects, etc. The examples should be chosen according to the interests of the target group.
  • Easy to apply
    Examples need to relate to the reality of the audience. Only then, they can be transferred. Describe the cases deviating magnitudes from the target group, strange problem areas or other cultural realities, the stories may be good, but unfortunately not realizable. For appropriate examples, it is necessary to understand the use cases of the target group, in order to provide appropriate templates.
  • 7plusminus2
    Regardless of the target group, the examples should not exceed the processing capacity of people. Investigations have shown that all people can handle 7plusminus2 chunks. A chunk is one of up to nine elements, which can be kept in the short-term memory. This means for the examples that they use as few chunks as possible in a statement, e.g. various influence factors. This ensures that the listener is not overwhelmed by too much information and eventually can not remember anything.
  • Free of abstract terms
    Even rocket scientists do not understand everything. On the one hand there are the terms of a subject area, which are continuously extended. On the other hand these are the abstract terms, e.g. complexity, strategy, model, effectiveness, efficiency, etc., which trigger different ideas in everybody’s mind. Since an example should show reliably a situation, at best avoid abstract terms.

It is not always possible to personally assess the concrete circumstances. Nevertheless the target group should be imagined in advance. This can be done by visualizing it in front of its inner eye, sometimes by listening to its inner ear, or by feeling sensibly into the situation. Articles and contributions on the Internet provide a lot of information concerning the respective topic. With these impressions, you will almost automatically be closer to the target group than if you do not anticipate it in advance.

Bottom line: The statement in the beginning will be incomprehensible to most people, although it is written in plain English. The sentence could also be formulated as follows: In order to win new customers for your baked goods, you, as a baker, can go out of your shop to the streets for exciting passers-by with fresh bread samples out of your assortment. Only few of us are bakers and yet we can understand this message. Whenever we want to communicate something to others, it is helpful to use examples that are target-group oriented, easy applicable, contain 7plusminus2 messages, and are free of abstract terms. The best example remains the practical example.

Der Blick verrät den Betrachter

In unserer alltäglichen Kommunikation finden sich drei Positionen, aus denen heraus man Aussagen macht. Jede dieser Positionen ist wichtig. Die Aussagen aus den verschiedenen Blickwinkeln sind stets belastet mit zusätzlichen Informationen, die das klare Verständnis überlagern. Selbst der außenstehende Beobachter, der eigentlich nichts mit dem Sachverhalt zu tun hat, bringt seine eigenen Prägungen mit in die Aussage. Damit sagt der Blick viel über den Betrachter.

Die drei Standpunkte sind:

  • Selbst – Der eigene Blickwinkel
    ist der authentischste Ausdruck – sollte man meinen. Äußert jemand seine ganz persönliche Meinung, braucht man einen guten Blick auf seinen Standpunkt. Man vergisst leicht die Hürde, die es zu überwinden gilt, wenn man sein Innerstes in Worte fassen möchte. Die eigenen mentalen Modelle, die Interpretationen und Assoziationen lassen sich nur unvollständig vermitteln. Dabei werden Inhalte vage ausgedrückt, Sachverhalte verallgemeinert und mit Vorannahmen und Mehrdeutigkeiten beladen. Die Ergebnisse sind die Worte und Bilder, die sich ergeben. Zusätzlich lauern im Hintergrund noch die vier Aspekte einer Botschaft: die Sachebene, die Fakten vermittelt; der Appell, der die Anderen zu etwas veranlassen möchte; die Beziehungsaussage, die den Bezug zwischen Sender und Empfänger darstellt; und die Selbstkundgabe, die unbemerkt den eigenen Zustand mitschwingen lässt. Damit liefert der eigene Blickwinkel nicht die klaren Aussagen, die man erwarten würde. Es steckt darin viel Ungesagtes und was gesagt wird, ist latent mehrdeutig. Es bleibt einem nichts übrig, als in diesem Fall nachzufragen.
  • Andere – Der Blick aus der Sicht des Gegenübers
    wird bestimmt durch die Beziehung, die einen verbindet. Aussagen, die aus dieser Nähe entstehen, haben meistens einen längeren, wechselseitigen Austausch hinter sich. Missverständnisse, Ambiguitäten und falsche Interpretationen sollten durch den Diskurs immer weiter abgebaut worden sein. Dabei vergisst man, dass die Äußerungen des Anderen, die man zitiert, von einem selbst genauso gefiltert werden, wie bei dem vorigen Punkt. Zusätzlich kommt hinzu, dass der Andere auch nur eingeschränkt seine Gedanken aus der Tiefenstruktur in die Oberflächenstruktur übertragen kann. Damit hat man bereits eine doppelte Verzerrung der Bedeutung. Es bleibt einem auch hier nichts anderes übrig, als durch reges Nachfragen weitere Aspekte zu ermitteln.
  • Meta – Der Blick von außen
    könnte ein unbelasteter Blick eines neutralen Beobachters sein. Die sachliche Perspektive, scheinbar frei von Vorurteilen, verspricht einen unparteiischen Standpunkt. Dabei vergisst man den vorgeprägten Assoziationsraum des Betrachters. Auch der Unbeteiligte muss sich anstrengen seine Wahrnehmungen in Worte zu kleiden, die seine Tiefenstruktur möglichst neutral widerspiegeln. Verstärkend bringt dieser Standpunkt eine völlig unbekannte Sichtweise ins Spiel, die man selbst und die Anderen nicht kennen. Neben den Verzerrungen bleibt zu ergründen welche Fakten, welche Appelle, Beziehungsaussagen und welche Selbstkundgabe hinter den Beobachtungen der Metaebene stecken. Auch in diesem Fall muss man sich darum bemühen, zusätzliche Informationen auszutauschen, um zu einem besseren Verständnis zu gelangen.

Fazit: Egal, aus welcher Perspektive man Aussagen macht, stets wirken die Filter, die eine unverzerrte Vermittlung aus der Tiefenstruktur in die Oberflächenstruktur verhindern. Aussagen werden dabei immer getilgt, generalisiert und verzerrt. Der Teil, der vermittelt wird, beinhaltet dann noch vier Aspekte, die das Verständnis zusätzlich erschweren. Die vier Seiten, die Sachebene, der Appell, die Beziehungsaussage und die Selbstkundgabe, wirken immer gleichzeitig. Der einzige Ausweg ist der wechselseitige Austausch von zusätzlichen Informationen, um sich so der eigentlichen Bedeutung zu nähern. Am Ende bleibt dann nur noch das Zitat von Ludwig Wittgenstein: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.

The sight reveals the observer

In our everyday communication are three positions for making propositions. Each of these positions is important. The statements from the different points of view are always loaded with additional information that superimposes the clear understanding. Even the external observer, who has nothing to do with the circumstances, includes his own character in the statement. Thus, the sight reveals the observer.

The three standpoints are:

  • Self – The own angle of view
    is the most authentic proposition. If someone expresses his or her personal opinion, you need a close look at his point of view. It is easy to forget the hurdle that must be overcome, if one wishes to put his innermost feelings into words. The own mental models, the interpretations and associations can only be conveyed incompletely. In doing so, content is vaguely expressed; facts are generalized and loaded with presumptions and ambiguities. The results are words and images that arise. In addition, the four aspects of a message lurk in the background: the factual level that conveys facts; the appeal that wants to lead the others to do something; the relationship that represents the ties between sender and receiver; and the self-disclosure that resonates in one’s own condition. Thus the own angle of view does not provide the clear statements that you would expect. There is a lot of unspoken and what is said is latently ambiguous. There is nothing left to do in this case but to ask.
  • Others – The view from the perspective of the counterpart
    is determined by the relationship that connects each other. Statements that arise from this proximity usually result from a long, mutual exchange. Misunderstandings, ambiguities, and misinterpretations should have been further reduced by the discourse. In doing so, one forgets that the utterances of the other, which one cites, are filtered by oneself just as in the previous point. In addition, the other can also only partially transfer his thoughts from the depth structure into the surface structure. This already produces a double distortion of meaning. There is nothing left to do but to determine further aspects by actively asking.
  • Meta – The view from the outside
    could be an unobstructed look of a neutral observer. The factual perspective, seemingly free from prejudices, promises an impartial standpoint. In doing so, you forget the presumed association space of the observer. Even the uninvolved has to make an effort to put his perceptions into words that reflect his deep structure as neutral as possible. Strengthening this point of view brings a completely unknown perspective into the game, which oneself and the other do not know. In addition to the distortions, it is important to understand the facts, the appeals, the relationship statements, and the self-disclosure behind the observations of the meta-level. In this case as well, you must try to exchange additional information in order to get a better understanding.

Bottom line: No matter from which perspective one makes propositions, always filters affect, which prevent a undistorted expression from the deep structure into the surface structure. Statements are always erased, generalized and distorted. The part that is transferred contains four aspects that make the understanding even more difficult. The four sides, the factual level, the appeal, the relationship statement, and the self-disclosure, always act simultaneously. The only way out is the exchange of additional information, in order to get closer to the actual meaning. In the end only the saying of Ludwig Wittgenstein remains: Whereof one cannot speak thereof one must be silent.

Fraktaler Wahnsinn

Die Welt, in der wir leben, hat nur die Einteilung, die wir ihr geben. Zu diesem Zweck werden aus allen Blickwinkeln Entwürfe erstellt, die die unterschiedlichen Aspekte gliedern. Eine Schwierigkeit ist dabei die Frage, auf welcher Ebene man sich befindet und wie viele es eigentlich gibt. Verschärfend kommt hinzu, dass sich die Sachverhalte mit unterschiedlich feinen Einzelheiten beschreiben lassen. Interessanterweise werden auf jeder Stufe immer wieder ähnliche Fragen gestellt, z.B. Was passiert hier? Wie hängt alles zusammen? Wer ist beteiligt? Sobald gleichartige Aspekte immer wiederkehren, nennt man dies Selbstähnlichkeit oder Fraktalität. Das Dreieck, das aus Dreiecken besteht, die aus Dreiecken bestehen, die aus Dreiecken bestehen und so fort. Dass es bei der Detaillierung kein Ende gibt, haben die Mathematiker beispielsweise mit der Mandelbrotmenge bewiesen. Die Selbstähnlichkeit verunsichert manchmal. Diesen fraktalen Wahnsinn hält man jedoch mit einer geschickten Einteilung mithilfe von Betrachtungsebenen besser aus.

Detaillierungsgrade benötigen immer eine Referenz, um die herum die Ebenen gebildet werden. Nehmen wir unsere Milchstraße als Referenzpunkt, dann ist das uns umgebende Universum Makro, unsere Milchstraße Meso und unser Sonnensystem Mikro. Die folgenden Punkte beschreiben diese Detaillierungsstufen, die bei jeder Größenordnung angewendet werden können.

  • Makro
    Die Makroebene ist stets die gröbste Sicht. Sie bietet einen generellen Überblick des betrachteten Bereichs. Diese Ebene definiert den gesamten Umfang eines Systems. Gleichzeitig bildet sie die Grundstruktur für weitere Verfeinerungen. Beispiele sind die Gesellschaft als Ganzes, die Erde mit den Kontinenten, die Wertschöpfungskette eines Unternehmens mit ihren wesentlichen Funktionen und Reihenfolgen. Zur weiteren Verfeinerung ist es sinnvoll, die vorab festgelegte Reichweite vollständig auf dieser obersten Ebene zu beschreiben.
  • Meso
    Die Mesoebene verteilt sukzessive die Elemente der Makroebene auf mehrere Ebenen, z.B. die Kontinente in Länder, in Landstriche, in Städte, in Viertel, in Straßen usw. Auf einer Ebene sollten stets die Elemente mit einem ähnlichen Detaillierungsgrad beschrieben werden. Der Mesobereich besteht aus mindestens einer Ebene, die die Brücke zwischen der Makroebene und der Mikroebene ist. Manchmal kann es erforderlich sein, mehrere Ebenen aufzubauen. Dabei ist zu bedenken, dass sich die Zahl der zu beschreibenden Elemente mit jeder Ebene vervielfacht. Wenn jede Ebene aus 5 Elementen besteht, finden sich auf der ersten Ebene 5 Elemente, auf der zweiten Ebene 5×5=25, auf der dritten 5x5x5:125 Elemente usw. Der Zweck bestimmt, wie weit man detailliert. Es ist jedoch geschickt dem Impuls zu widerstehen, viele Ebenen anzulegen, da der Verwaltungsaufwand exponentiell wächst – und schließlich jeglichen Vorteil zunichtemacht.
  • Mikro
    Die Mikroebene beschreibt die unterste Ebene des Modells und bietet die am feinsten beschriebenen Details. Darüber hinaus gibt es keine zusätzlichen Verfeinerungen. So finden sich in einer Straße Häuser, in denen Wohnungen sind. In diesem Fall gibt es keine Information über die Anzahl Zimmer oder die Ausstattung oder ähnliche Details der Wohnungen. Damit bestimmt die Mikroebene die Barriere zu weiteren Einsichten. Legt man diese Granularität vorab fest, widersteht man dem Gefühl weiter detaillieren zu müssen. Feinere Auswertungen, als die auf der Mikroebene, sind jedoch nicht möglich.

Neben diesen Detaillierungsebenen gibt es eine Sicht von außen. Diese abstrakte Sicht auf das Ganze beschreibt alle Elemente des Modells, z.B. die Mikro-, Meso- und Makroebene sowie die Eigenschaften, die Beziehungen zwischen den Eigenschaften sowie die Logik, mit der ausgewertet werden soll. Die Metaebene schwebt über den Inhalten, womit Selbstreferenz und andere Modellprobleme vermieden werden. Die Metaebene ist immer ein Bestandteil der Betrachtung, die die Navigation durch das System erleichtert. Beispiel für Metaebenen sind standardisierte Gliederungen, wie z.B. Gesellschaftsmodelle (Gesellschaft, Familie, Individuen), Wirtschaftsmodelle (Märkte, Unternehmen, Haushalte) oder Geschäftsprozesse (Wertschöpfung, Prozesse, Tätigkeiten).

Fazit: Es lassen sich in jeder Granularität Beschreibungen erstellen. Im Interesse der Verarbeitbarkeit der Inhalte liefert die Makroebene einen Überblick und umreißt das Gesamtsystem. Die Mesoebene arrangiert die großen Teilbereiche und stellt den Zusammenhalt her. Auf der Mikroebene finden sich dann die kleinsten Bestandteile. Der Aufsatzpunkt ist frei wählbar und wird aus dem Zweck der Betrachtung abgeleitet. Die Tatsache dass man, egal, auf welcher Ebene man aufsetzt, immer weiter verfeinern kann, verwirrt manchmal und führt zu dem Wunsch noch eine und noch eine und nur noch eine Ebene tiefer zu beschreiben. Dies führt jedoch aufgrund des immer höheren Aufwands zu Frust bei denen, die die weitere Verfeinerung ausarbeiten müssen. Es empfiehlt sich, dem fraktalen Wahnsinn, dass man immer feiner beschreiben könnte, aus dem Weg zu gehen, indem man dem Impuls der Verfeinerung widersteht und einfach die gewünschten Auswertungen auf den verfügbaren Ebenen durchführt.

Fractal madness

The world in which we live has only the categorization that we apply to it. For this purpose, outlines are developed from all angles, which organize the various aspects. One problem thereby is the question, on what level we are and how many exist. In addition, the facts can be described with differently fine details. Interestingly, similar questions are asked on each level, e.g. what’s happening? How is everything connected? Who is involved? As soon as similar aspects appear again and again, this is called self-similarity or fractality. The triangle that consists of triangles, which consist of triangles, which consist of triangles and so forth. The fact that there is no end to the detailing has been proved by the mathematicians, for example, with the Mandelbrot set. The self-similarity is sometimes unsettling. This fractal madness is, however, better treated with a skillful classification by means of viewing levels.

Levels of detail always require a reference around which the levels are built. Let’s take our Milky Way as a reference point, then the surrounding universe is the macro, our Milky Way is the meso and our solar system is the micro level. The following bullet points describe these levels of detail, which are applicable for any magnitude.

  • Macro
    The macro level is always the coarsest view. It provides a general overview of the considered area. This level defines the entire scope of a system. At the same time it forms the basic structure for further refinements. Examples are the society as a whole, the earth with the continents, the value chain of a company with its essential functions and sequences. For further refinement, it is useful to completely describe the previously determined scope on this top level.
  • Meso
    The meso level successively spreads the elements of the macro plane across several levels, e.g. the continents into countries, landmarks, cities, quarters, streets, etc. On one level, the elements should be described with a similar degree of detail. The meso area consists of at least one level that is the bridge between the macro level and the micro level. Sometimes it may be necessary to build several levels. It should be kept in mind that the number of elements to be described multiplies with each level. Consider that each level consists of 5 elements; there are 5 elements on the first level, on the second level 5×5 = 25, on the third 5x5x5= 125 elements, etc. The purpose determines how deeply you detail. However, it is smart to resist the impulse to set up many levels, since the administrative effort increases exponentially – and ultimately kills any advantage.
  • Micro
    The micro level describes the lowest level of the model and offers the finest details. In addition, there are no further refinements. Thus, in a street, houses are found in which are apartments. In this case, there is no information about the number of rooms or the decoration or similar details of the apartments. Thus the micro level determines the barrier to further insights. If this granularity is determined beforehand, one can resist the pressure of further detailing. However, finer evaluations than those on the micro level are not possible.

Besides these levels of detail, there is a view from the outside. This abstract perspective of the whole describes all elements of the model, e.g. the micro, meso, and macro level as well as the properties, the relationships between the properties, and the logic for evaluation. The meta-layer floats above the content, which avoids self-reference and other model problems. The meta-level is always a part of the observation that facilitates the navigation in the system. Examples of meta-levels are standardized structures, e.g. society models (society, family, and individuals), economic models (markets, companies, and households) or business processes (value chain, processes, and activities).

Bottom line: Descriptions can be created in any granularity. In the interest of the processability of the content, the macro level provides an overview and outlines the overall system. The meso level arranges the large sub-areas and establishes the cohesion. On the micro level, the finest components are found. The starting point is freely selectable and is derived from the purpose of the observation. The fact that one can refine at any level, further and further, is sometimes confusing and leads to the pressure to describe an additional one, and another one – and just one other. However, this leads to frustration due to the ever-increasing effort for those, who have to create the further refinement. It is highly suggested to avoid the fractal madness of describing ever finer by resisting the impulse of the refinement and to simply perform the desired evaluations on the available levels.

Systemrelevante Abhängigkeiten von heute

Kurz nach dem Börsencrash in New York (1929) hat Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper die richtigen Worte gefunden: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Damit hat er visionären Spürsinn bewiesen. Aufgrund der Staatsverschuldung haben alle Deutschen rechnerisch Schulden beim Finanzsystem von über 29.000 €, jeder US-Amerikaner sogar über 57.000 $ – inklusive aller Babys und Rentner. Gleichzeitig bezeichnen manche die Geldinstitute als systemrelevant und stützen sie deshalb. In der Folge werden fortwährend deren Verluste privatisiert und Profite privatisiert. Damit ist der Moment erreicht, einen Blick auf diese gewachsenen, systemrelevanten Abhängigkeiten von heute zu werfen.

So wie ein Drogenhändler den Junkie langsam an die Droge gewöhnt, haben die Banken über die Jahre das folgende System aufgebaut. Das Ergebnis ist das Gleiche, wie bei einer Spielbank – die Bank gewinnt immer.

  • Wenig Zinsen zahlen und viele Zinsen nehmen
    Schon die leicht verständliche Idee, Zinsen für die Kreditvergabe zu berechnen, hat frühzeitig die Regelung von Geldgeschäften erfordert, um Wucher zu verhindern – manchmal besser, manchmal schlechter. Gleichzeitig übernahmen die Banken den Service das Geld, das man nicht benötigte sicher zu lagern, bezahlten dafür Zinsen und verliehen das Geld für einen höheren Zinssatz an Kreditnehmer, die Geld benötigten. Die Differenz erzeugte den Verdienst der Bank. Die Verwaltung dieses Austauschs ist systemrelevant – der neutrale Vermittler schafft mehr Gelegenheiten.
  • Konsum auf Pump fördern
    Kredite dienten zur Finanzierung von Königreichen, Staaten und schließlich von Geschäften. Mit dem Aufkommen der Konsumgesellschaften entdeckten sie die Konsumkredite: für den Hausbau, den Autokauf, die Urlaubsreise und mittlerweile für alle Konsumbereiche. Dadurch, dass die Banken derartige Kredite ermöglichten, förderten sie die Wirtschaft, die wiederum Arbeitsplätze schafften. Dieses Angebot von Konsumkrediten hat Systemrelevanz – zumindest in einer Konsumwelt.
  • Gebühren auf alles (Konto, Kreditkarten, Kontostand, Transaktionen)
    Neben den Zinsen entdeckten die Banken irgendwann den Ansatz, ihren Service bezahlen zu lassen. Eine Überseeüberweisung hat immer schon viel gekostet (zusätzlich zu den Tarifen für den Währungsumtausch). Mittlerweile haben die Banken alle Bereiche mit Gebühren versehen: für alle Arten von Geldkarten sowie Konto- und Transfergebühren, inklusive für persönliche Überweisungen an einem Bankschalter. Besonders geschickt ist die Idee, den Kunden eine Mitgliedskarte zu bieten, die einige der alten Services weiterhin kostenlos zur Verfügung stellt – natürlich mit einigen Voraussetzungen zum Vorteil der Bank. Da man regelmäßige Zahlungen (wie die Miete, die Telefonrechnung, Kredite) über das eigene Konto abwickelt, festigt die Bank als Mittelsmann ihre Systemrelevanz.
  • Bargeld verknappen und möglichst abschaffen
    Da die Banken immer weniger „physische“ Leistungen bieten, wird es für sie wichtig die Hintertür der Konten, zu schließen, das Bargeld. Hierfür soll es sukzessive abgeschafft werden. Ohne Bargeld existieren die Werte nur noch in den Datenspeichern der Banken. Damit erreicht die Virtualisierung der Geldwerte nach der Aufgabe des Goldstandards ihren Zenit. Unser Reichtum unterliegt nun schwankenden Kursen, die sich unentwegt ändern. Da das Bargeld selbst keinen Materialwert mehr hat, kann man ja auch darauf verzichten. Sobald nur noch die Datenspeicher der Banken unseren monetären Besitz repräsentieren, sollte dem Letzten klar sein, dass Banken systemrelevant sind.
  • Was kommt noch?
    In Zukunft werden ALLE Geldaktionen gebührenpflichtig. Die höchsten Gebühren werden Banken fordern, die sich nicht so schnell ändern können, wie ihre Mitbewerber. Das Internet ermöglicht gleichzeitig neue Geschäftsmodelle – von Linden Dollars, über Bitcoins, bis hin zu Mikrofinanzierung, Crowdfunding oder Privatkrediten. Diese Verschiebungen bedeuten das Ende für klassische Geldinstitute, die meinen sich durch überhöhte Gebühren finanzieren zu können und sich nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen. Die letzten Zuckungen wird dem System einiges abverlangen. Für die Kunden bedeutet das, einen Ausweg zu finden aus der systembestimmten Abhängigkeit von den Banken – dem Konto, den Sparzinsen, den Daueraufträgen, den Überweisungen, den Geldanlagen usw. Das Festhalten an der scheinbaren Systemrelevanz wird das System verschieben – weg von den klassischen Geldhäusern.

Fazit: Über Jahrtausende hat die Wirtschaft ohne systemrelevante Banken funktioniert. Heute stehen die Banken in der Sackgasse. Die derzeitigen Anstrengungen neue Einnahmequellen zu finden, werden die zwischenzeitlich etablierten Abhängigkeiten soweit ausbeuten, bis die Kunden daran kaputtgehen. Das Kreditsystem, der Konsum, die Dienstleistungen, das Bargeld und damit all das, was als systemrelevant bezeichnet ist, wird durch neue Anbieter mit neuen Geschäftsmodellen, wie der Mikrofinanzierung, dem Crowdfunding oder Privatkrediten, ersetzt. Die Grundlage der Wirtschaft, das Geld, das nur noch auf Glauben beruht, wird durch neue Zahlungsmittel ersetzt – egal wie, Hauptsache ist raus aus den systemrelevanten Abhängigkeiten von heute.

Today’s system-relevant addictions

Shortly after the crash of the Wall Street in New York (1929) Bertolt Brecht found the right words in the Three penny Opera: “What is robbing a bank compared to founding one?” Thus, he demonstrated visionary instinct. Because of the government debt, every Germans have a calculated debt with the financial system of more than 29,000 €; every US citizen even more than $ 57,000 – inclusive all babies and retirees. At the same time, some people call the classical financial institutes as system-relevant and support therefore the banks. As a result, their losses are continuously socialized and profits privatized. With it the moment is reached to take a look at today’s grown system-relevant addictions.

Just as a drug dealer makes the junkie slowly addicted to the drug, the banks have built up over a long time the following system. The result is the same as in a casino – the bank always wins.

  • Pay little interest and take lots of interest
    Already the easy-to-understand idea of charging interest rates for lending money required early on the regulation of the money business in order to prevent usury – sometimes better, sometimes worse. At the same time the banks took over the service of securely storing the money that one did not need, paid for it a certain interest rate and lent the money for a higher interest rate to borrowers, who needed money. The differences created the profits of the bank. The management of this exchange is systemically relevant – the neutral broker creates more occasions.
  • Encourage consumption on tick
    Loans served to finance kingdoms, states, and eventually businesses. With the emergence of the consumer society, there discovered also the consumer loans: for housebuilding, car purchasing, and holiday trips and meanwhile for all areas of consumption. By enabling such loans, the banks encouraged the economy that in turn created jobs. This offer of consumer loans has system relevancy- at least in a world of consumption.
  • Fees on everything (account, credit cards, balance, transactions)
    In addition to the interest rates, the banks eventually discovered the approach of getting paid for any service. An overseas transfer has always cost a lot (additionally to the rate of the currency exchange). In the meantime, the banks start charging all areas: for all kinds of money cards as well as account, transfer fees inclusively for personal transfers at a bank counter. Particularly clever is the idea to offer customers a membership card that provides some of the old services for free – of course with some pre-requisites beneficial for the bank. Since regular payments (like the rent, the telephone bill, and loans) are transacted via the own bank account, the bank strengthens as a middleman its system relevancy.
  • Reduce and possibly eliminate cash
    Since banks offer less and less “physical” services, it becomes important to close the back door of an account, the cash. For this purpose it will be abolished successively. Without cash, the values only exist in the banks‘ data storages. Thus, after the abandonment of the gold standard, we reach the zenith of the virtualization of the financial values. Our wealth is now subject to fluctuating courses, which are constantly changing. So, if the cash itself has no more material value, you can also get rid of it. As soon as only the data storages of the banks represent our monetary possessions, the last person should be clear about the system relevancy of banks.
  • What is still to come?
    In the future, ALL money actions will be chargeable. The highest fees will be asked by those banks that can not change themselves as fast as the other players. The Internet enables new business models – from Linden Dollars, Bitcoins to microfinancing, crowdfunding or private loans. These transformations mean the end for classical financial institutes, which believe that they can finance themselves through excessive fees and do not adapt to the new circumstances. The last convulsions will demand a lot of the system. This means for the customers to find a way out of the systematically defined dependency from the banks – the account, the saving interests, the standing orders, the transfers, the money investments, etc. The insistence on the apparent system relevancy will shift the system – away from the classical financial institutions.

Bottom line: For millennia’s, the economy worked without system-relevant banks. Today, the banks are in a deadlock. The current efforts to find new income sources will exploit the meanwhile established dependencies, until the customers get broken. The credit system, the consumption, the services, the cash, and all that is called system-relevant, will be replaced by new providers with new business models, like microfinancing, crowdfunding or private loans. The basis of the economy, the money that is only based on faith, will be replaced by new means of payment – no matter how, main thing is getting out of the system-relevant addictions of today.

Entscheiden mit System

Die heutigen Entscheidungen zeichnen sich aus durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität – kurz VUKA. Die Einflüsse befinden sich unentwegt in Bewegung und bieten mit ihrer Volatilität keine robuste Grundlage für mühsam ausgearbeitete Beschlüsse. Das Fehlen von Vorhersagbarkeit schafft Unsicherheit und belastet das Geschäft mit Überraschungen. Die Menge der Einflussfaktoren und ihre gegenseitige Abhängigkeiten schaffen eine schwer verstehbare Komplexität. Die nie hinreichend beschriebenen Merkmale lassen sich in alle möglichen Richtungen auslegen und erzeugen damit eine schwer handhabbare Mehrdeutigkeit (Ambiguität). In einer VUKA-Welt müssen Entscheidungen schnell erfolgen, um die Chance eines Einflusses auf die sich ändernden Bedingungen zu haben. Was es braucht, ist ein System, um zu entscheiden.

Das folgende System ist skalierbar. Je größer die Aufgabenstellung, desto mehr Aufmerksamkeit braucht der eine oder andere Schritt.

  • Problem und Ziel bestimmen
    Eine lange Analyse der Ausgangssituation ist in jedem Fall kontraproduktiv, da sie dazu führt, dass die Verhältnisse sich bereits weiterentwickelt haben, wenn man sich schließlich entscheidet. Ein Schnappschuss des zukünftigen Zielzustands reicht aus, damit die Beteiligten sich die Details der Lösung vorstellen können. Eine kurze Beschreibung des eigentlichen Problems und eine Vorstellung des gewünschten Zielzustands sind die Voraussetzungen für die nächsten Schritte.
  • Aspekte, Zusammenhänge und Beschränkungen verstehen
    Der Überblick der jeweiligen Aspekte einer Entscheidung, wie die betroffenen Personen, Informationen, Gegenstände, Örtlichkeiten, usw., ist der Startpunkt. Die relevanten Abhängigkeiten und Einflüsse zwischen den Bereichen bestimmen die Dynamik. Da wir nur mit 7plusminus2 Aspekten umgehen können, müssen wir uns darauf beschränken, diese Beziehungen einzeln zu betrachten. Neben diesen Beschränkungen, die sich aus den wechselseitigen Wirkungen ergeben, gesellen sich noch die Einschränkungen, die sich aufgrund von Regeln und Gesetzen ergeben. Entscheidend ist es, das Zusammenspiel zu verstehen – nicht zu versuchen aufwendig zu simulieren.
  • Alternativen entwickeln
    Auf Basis dieser Informationen beginnt die Suche nach denkbaren Wahlmöglichkeiten. Je größer die Unterschiede zwischen den Alternativen, um so wahrscheinlicher ist es, dass man eine günstige Alternative nicht übersieht. Hiermit wird der Lösungsraum bestimmt. Um die Alternativen besprechen zu können, ist es hilfreich, eine für die Größe der Aufgabe angemessene Dokumentation pro Option zu erstellen. Grobe Schätzungen sind dabei besser als komplexe Excel-Tabellen. Einfache Sätze und Darstellungen sind dabei besser als dicke Bücher.
  • Auswirkungen antizipieren
    Um die Alternativen bewerten zu können ist es geschickt, sich die Auswirkungen vorzustellen. Hierfür macht man sich Bilder der Vorschläge, als ob sie bereits umgesetzt sind. Die einzelnen Zukunftsbilder werden dann hinterfragt bezüglich der Reaktionen der betroffenen Bereiche (z.B. die Kunden, der Markt, die Wettbewerber, die Mitarbeiter, die Führungskräfte, die Anteilseigner). Es ist sehr wahrscheinlich, dass die an dieser Diskussion Beteiligten sich ein Bild der Zukunft machen, das sehr nahe an der Wirklichkeit ist. Alle Äußerungen sollten dabei ernst genommen und bei der Bewertung berücksichtigt werden.
  • Entscheiden
    Der abschließende Schritt ist die Entscheidung für eine der Alternativen ohne Wenn und Aber. Wer an dieser Stelle die Entscheidung einer Münze überlässt, kann sich wohl nicht entscheiden und gibt sein Schicksal in die Hände von Anderen.

Fazit: Entscheiden mit System ist ein schneller Weg, um in VUKA-Zeiten aktiv vorwärtszugehen. Der Weg von der Problem-/Zielbestimmung, über das Situationsverständnis, die Schaffung von Auswahlmöglichkeiten, der Antizipation der Zukunft bis hin zu der eigentlichen Entscheidung geht, abhängig von der Größe der Aufgabenstellung, schneller oder etwas langsamer. Zieht sich eine Entscheidung über Monate, dann erübrigt sich das Ganze, da die Welt sich bereits weitergedreht hat. Das Entscheiden mit System bietet eine Struktur, die entscheidungsfreudigen Führungskräften schnelle Fortschritte ermöglichen.

Deciding with system

Today’s decisions are characterized by volatility, uncertainty, complexity and ambiguity – VUCA for short. The underlying influences are constantly on the move and offer with their volatility no robust basis for painstakingly elaborated decisions. The lack of predictability creates uncertainty and burdens business with surprises. The set of influencing factors and their interdependencies create a complexity that is hard to understand. The criteria, which can never be described adequately, might be interpreted in all possible directions and thus create an ambiguity that is difficult to handle. In a VUKA world, decisions have to be made quickly in order to have the opportunity to influence the changing conditions. What it needs is a system to decide.

The following system is scalable. The larger the task, the more attention is needed for one or the other step.

  • Specifying problem and goal
    A long-term analysis of the initial situation is always counterproductive, since it leads to the fact that the conditions have already evolved, when one finally decides. A snapshot of the future target state is sufficient to enable the participants to present the details of the solution. A brief description of the actual problem and an idea of the desired target state are the prerequisites for the next steps.
  • Understanding aspects, relationships and limitations
    An overview of the respective aspects of a decision, such as the involved people, information, objects, locations, etc., is the starting point. The relevant dependencies and influences between the areas determine the dynamics. Since we are only able to deal with 7plusminus2 aspects, we have to confine ourselves to look at these relationships individually. In addition to these restrictions resulting from the mutual effects, there are the limitations imposed by rules and laws. It is crucial to understand the interaction – not trying to simulate extensively.
  • Developing alternatives
    On the basis of this information, the search for possible choices starts. The larger the differences between the alternatives, the more likely that you will not miss a favorable alternative. This determines the solution space. In order to discuss the alternatives, it is helpful to create an appropriate documentation per option depending on the size of the task. Rough estimates are better than complex Excel tables. Simple sentences and representations are better than thick books.
  • Anticipate effects
    In order to evaluate the alternatives, it is a good idea to present the effects. Therefore, visions of the proposals are made, as if they have already been implemented. The individual images of the future are then questioned concerning the responses of the affected areas (for example the customers, the market, the competitors, the employees, the executives, the shareholders). It is very likely that those in this discussion involved people will have a picture of the future that is very close to reality. All statements should be taken seriously and taken into account in the assessment.
  • Decide
    The final step is the decision for one of the alternatives without fuss and quibble. Whoever leaves the decision at this point to a coin is not able to decide and puts his fate into the hands of other people.

Bottom line: Deciding with system is a quick way to make actively progress in VUKA times. The way from the problem/ goal specification, to an understanding of the situation, the creation of selection possibilities, the anticipation of the future, to the actual decision is moving faster or somewhat slower depending on the size of the task. If a decision takes months, the whole thing is needless, since the world has already moved on. Deciding with system offers a structure that allows decisive executives to make quick advances.