{"id":2241,"date":"2019-04-06T16:57:26","date_gmt":"2019-04-06T16:57:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.memecon.info\/?p=2241"},"modified":"2019-04-06T16:57:26","modified_gmt":"2019-04-06T16:57:26","slug":"retro-die-fantasielose-wiederverwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.memecon.info\/?p=2241","title":{"rendered":"Retro &#8211; die fantasielose Wiederverwendung"},"content":{"rendered":"<p>Kulturelle Artefakte sind mittlerweile zu wirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen geworden, die den Regeln des Marktes folgen &#8211; die Literatur, Musik sowie die darstellende und bildende Kunst. Kunstschaffende werden dadurch zu Designern neuer Angebote. Vielf\u00e4ltige Kan\u00e4le m\u00fcssen kontinuierlich mit Inhalten versorgt werden &#8211; Fernseh- und Radiosender, Konzertb\u00fchnen, Theater und Museen. Ein schneller Weg die eigene Palette zu erweitern ist die fantasielose Wiederverwendung bestehender Angebote. In Ermangelung von Inhalten entstehen interessante Ausw\u00fcchse. Fernsehsender leben von Wiederholungen; Kino-Blockbuster werden zu Serien und Remakes; Pop-Musik lebt von Coversongs und Coverbands; Theaterst\u00fccke werden unter gewohnten Titeln, v\u00f6llig verfremdet. Fehlen den K\u00fcnstlern die Ideen oder zwingt der Markt zu diesen fantasielosen Wiederverwendungen?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2244\" src=\"http:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro.jpg\" alt=\"\" width=\"835\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro.jpg 835w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro-300x230.jpg 300w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro-768x590.jpg 768w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/retro-624x479.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 835px) 100vw, 835px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bisher galt: Die Form folgt der Funktion. Die Kreativen haben sich Inhalte ausgedacht und diese dann in eine Form gebracht. Fordern die M\u00e4rkte die endlose Fortsetzung der Form und f\u00fcllen sie mit dem immer gleichen Inhalt? Reicht es nur noch selten f\u00fcr Inhalte? Die folgenden Elemente werden dabei wiederverwendet.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Plot<\/strong><br \/>\nDer rote Faden, der eine Geschichte durchzieht, folgt einem bestimmten Rhythmus, der sicherstellt, dass die Aufmerksamkeit des Publikums kurzfristig immer wieder aufgefrischt wird. Die dazugeh\u00f6rigen Handlungen folgen einem erahnbaren Ablauf, der durchsetzt wird mit Spannung &#8211; im Krimi deckt man den T\u00e4ter am Ende, im Verlauf oder am Anfang der Geschichte auf; durch gezielt eingestreute Effekte, wie z.B. unbekannte Kulturen, ungewohnte Rollenbilder oder Elemente aus anderen Genres (z.B. Esoterik in einem Abenteuer). Die eigentliche Handlung ist dabei, abh\u00e4ngig von der Kultur, stets die gleiche &#8211; in den USA das Ermittlungsteam und in Deutschland der Kommissar mit seinem Assistenten.<br \/>\nRetro versorgt Zielgruppen mit fantasielos, wiederholten Plots.<\/li>\n<li><strong>Das Format<\/strong><br \/>\nAbh\u00e4ngig von dem Zielmedium, z.B. Print, Rundfunk, Film oder Internet, werden die Plots unterschiedlich angeboten. Ein neuer Roman wird geplant, wie der Rollout eines Produkts &#8211; nach der Ver\u00f6ffentlichung wird das Buch im Radio und Fernsehen besprochen, Rezensionen in den einschl\u00e4gigen Zeitschriften lanciert und schlie\u00dflich meistbietend f\u00fcr die Weiterverwertung verkauft. Was z\u00e4hlt, ist die Signalwirkung des urspr\u00fcnglichen Titels. Gute Beispiele f\u00fcr diese Vermarktung sind <em>Das Parf\u00fcm<\/em> von Patrick S\u00fcskind oder <em>Der kleine Prinz<\/em> von Antoine St. Exup\u00e9ry<em>,<\/em> die bereits ihre Runden in unterschiedlichen Formaten hinter sich haben. Die eigentliche Geschichte \u00e4ndert sich nicht &#8211; nur das Format.<br \/>\nRetro versorgt die Zielgruppe h\u00e4ufig mit fantasielos, wiederholten Formaten.<\/li>\n<li><strong>Das Thema<\/strong><br \/>\nDer Zeitgeist r\u00fcckt unterschiedliche Sujets, die im Erfolgsfall von vielen wiederholt werden, in den Vordergrund &#8211; die Psyche zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts, der Totalitarismus nach dem Zweiten Weltkrieg oder die DDR nach der deutschen Wiedervereinigung. Wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie locken heute in Fernsehserien, wie <em>Lie to me <\/em>oder<em> Leverage, <\/em>die Zuschauer mit Erkenntnissen bez\u00fcglich der nonverbalen Kommunikation. Der Reiz besteht dabei aus neuen Erkenntnissen, die man im Alltag nutzen k\u00f6nnte.<br \/>\nRetro versorgt die Zielgruppe h\u00e4ufig mit fantasielos, wiederholten Themen.<\/li>\n<li><strong>Die Protagonisten<\/strong><br \/>\nDie vorgestellten Akteure sind die tragenden S\u00e4ulen eines Werkes &#8211; z.B. in der bildenden Kunst religi\u00f6se Charaktere; in der Musik die Mythologie; in den Geschichten zeitgem\u00e4\u00dfe Personen. Honor\u00e9 de Balzac mit seiner menschlichen Kom\u00f6die zeigte die franz\u00f6sische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Jules Verne hatte seine mutigen Forscher, die die Grenzen der Welt sprengten. Gabriel Garcia Marquez verpackte die s\u00fcdamerikanische Wirklichkeit in Magie. Heinrich B\u00f6ll lieferte ein Bild der BRD w\u00e4hrend des Wirtschaftsaufschwungs. Die heutigen Protagonisten sind immer wieder gleich: der verr\u00fcckte Wissenschaftler; der vergeistigte Kommissar; die punkige Ermittlerin. Nur selten entstehen neue Pers\u00f6nlichkeiten, wie in dem Buch <em>Der Vorleser<\/em> von Bernhard Schlink.<br \/>\nRetro versorgt die Zielgruppe h\u00e4ufig mit fantasielos, wiederholten Protagonisten.<\/li>\n<li><strong>Die Songs<\/strong><br \/>\nMit der Verbreitung der Schallplatte wurde das Zwanzigste Jahrhundert zum Zeitalter der popularisierten Musik. W\u00e4hrend in der Vergangenheit Musik Musiker notwendig machte, kann durch die Konserve der Schallplatte und dem heutigen Internet Musik vervielf\u00e4ltigt und zu jeder Tages- und Nachtzeit genossen werden. Daneben erfordern die unz\u00e4hligen Radiosendungen und Filme einen kontinuierlichen Fluss von neuen Kompositionen. Dabei werden bestimmte Stile wiederverwendet. Das Schicksal der neuen Musiker ist es, so zu klingen wie Led Zeppelin oder Adele. Und gleichzeitig werden alte St\u00fccke als Cover neu inszeniert, im besten Fall neuartig interpretiert. Es besteht die M\u00f6glichkeit, dass die Musik an ihren Grenzen angekommen ist und neue Harmonien nicht mehr ohne Wiederholung bestehender Melodien m\u00f6glich sind.<br \/>\nRetro versorgt die Zielgruppe h\u00e4ufig mit fantasielos, wiederholten Kompositionen.<\/li>\n<li><strong>Die Gestaltung<br \/>\n<\/strong>Die gestaltete Verpackung ist in der Wirtschaft ein wichtiges Element der Vermarktung. Die Kunden lassen sich auf ein Angebot ein, wenn die Verpackung sie anspricht &#8211; die darstellende Kunst nutzt hierzu eine besondere B\u00fchne; die bildende Kunst den spektakul\u00e4ren Ausstellungsraum; Musik und B\u00fccher den Bucheinband. Teil der Gestaltung ist der anziehende Titel, der den ersten Kaufimpuls ausl\u00f6st &#8211; Das Geheimnis; Was jeder wissen muss; Passives Einkommen f\u00fcr Jedermann. Das Werbeposter, der Klappentext und der Trailer sind weitere Bestandteile der Verpackung, die mit ihrem Stil bestimmte G\u00fctekriterien suggerieren und manchmal mehr versprechen, als sie halten k\u00f6nnen. Der eigentliche Inhalt tritt in den Hintergrund &#8211; die Gestaltung bestimmt das Gesch\u00e4ft.<br \/>\nRetro versorgt die Zielgruppe h\u00e4ufig mit fantasielos, wiederholter Gestaltung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fazit: Die zahllosen Remakes im Kino und TV, die endlosen Wiederholungen von Quizformaten, die neuen Coverbands und die \u00dcbernahme von klassischen Themen in Computerspielen erm\u00f6glichen die industrielle Aussch\u00f6pfung kultureller Marken. Die fantasielose Wiederverwendung alter Plots, Formate, Themen, Protagonisten, Musikst\u00fccken und Gestaltungsformen fluten r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt die Verkaufsfl\u00e4chen. Der Ansatz Altes in neue Schl\u00e4uche zu packen und zu verkaufen, verlagert die Kreativit\u00e4t vom Inhalt auf die Form und verhindert dadurch Neues. Deshalb steht Retro f\u00fcr fantasielose Wiederverwendung.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2241\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2241\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2241\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button flipboard shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#373737\"><a href=\"https:\/\/share.flipboard.com\/bookmarklet\/popout?v=2&title=Retro%20%E2%80%93%20die%20fantasielose%20Wiederverwendung&url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2241\" title=\"Bei Flipboard teilen\" aria-label=\"Bei Flipboard teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#f52828; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"24px\" height=\"24px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#f52828\" d=\"M0 0h8v24H0V0zm9 9h7v7H9V9zm0-9h15v8H9V0z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2241&text=Retro%20%E2%80%93%20die%20fantasielose%20Wiederverwendung\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kulturelle Artefakte sind mittlerweile zu wirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen geworden, die den Regeln des Marktes folgen &#8211; die Literatur, Musik sowie die darstellende und bildende Kunst. 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