{"id":2709,"date":"2020-04-18T20:52:11","date_gmt":"2020-04-18T20:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.memecon.info\/?p=2709"},"modified":"2020-04-18T20:52:11","modified_gmt":"2020-04-18T20:52:11","slug":"danach-ist-davor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.memecon.info\/?p=2709","title":{"rendered":"Danach ist davor"},"content":{"rendered":"<p>Entfernung ist ein Begriff, der gef\u00fchlt eher dem Abstand zwischen der Erde und Sagittarius A (26.5000 Lichtjahre) als der Distanz zwischen Peking und Duisburg entspricht. \u00dcber die Kommunikationsnetze sind wir mit jedem Punkt der Erde in nahezu Echtzeit verbunden. Seit 1970 hat sich das Passagieraufkommen bei Fl\u00fcgen weltweit auf \u00fcber 4 Millionen pro Jahr mehr als verzehnfacht. Leute pendeln heute eine Stunde zur Arbeit mit Kurzstreckenfliegern oder mit dem ICE oder mit dem Nahverkehrssystem. Anders gesagt wir stehen weitreichend \u00fcber Grenzen hinweg in Kontakt, die sich fr\u00fcher so unerreichbar angef\u00fchlt haben, wie heute der Mond. In so einer Welt wirken die politischen Grenzen anachronistisch. Viren verbreiten sich in kurzer Zeit rund um den Erdball \u00fcber Staatsgrenzen hinweg. Weder markige Spr\u00fcche noch Grenzschlie\u00dfungen verhindern das gemeinsame Schicksal. Und wenn die eine Welle vorbei ist, kommt eine andere. Denn danach ist davor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2707\" src=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors.jpg\" alt=\"\" width=\"835\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors.jpg 835w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors-300x230.jpg 300w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors-768x590.jpg 768w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/doors-624x479.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 835px) 100vw, 835px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Blick auf m\u00f6gliche Risiken soll nicht in das Horn der Dystopien sto\u00dfen und verunsichern, sondern uns vor Augen f\u00fchren, dass wir mit solchen Effekten in Zukunft anders umgehen m\u00fcssen, da wir uns weitere Shutdowns nicht mehr leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nat\u00fcrliche Risiken<\/strong><br \/>\nWeltweite Risiken werden in der Natur eher selten erwartet und gelten als lokal bew\u00e4ltigbar \u2013 eigentlich. Die aktuelle Viruskrise zeigt uns, dass diese kritischen Situationen sich an keine Grenzen halten oder nur auf bestimmte Kulturen beschr\u00e4nkt sind. Die derzeitigen Antworten der Experten und Politiker konzentrieren sich auf kurzfristige Ziele. Bei den Entscheidungen werden weder m\u00f6gliche Kollateralsch\u00e4den in die Waagschale geworfen noch deren langfristigen Auswirkungen ber\u00fccksichtigt \u2013 vor allem nicht die Menschenleben, die zus\u00e4tzlich durch die Ma\u00dfnahmen zu Schaden kommen.<br \/>\nUnd was passiert, wenn als N\u00e4chstes einer der Megavulkane ausbricht und das Weltklima in k\u00fcrzester Zeit kippt? Oder wenn ein Tsunami eines der weltweiten Wirtschaftszentren flutet und die Wirtschaft in der Zeit danach langfristig kollabiert? Und wer glaubt, dass wir uns gegen alle Eventualit\u00e4ten absichern k\u00f6nnen, der sollte sich zuerst einmal die daf\u00fcr erforderlichen Aufw\u00e4nde vor Augen f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Politische Risiken<br \/>\n<\/strong>Eine der Auswirkungen von nat\u00fcrlichen Desastern werden politische Gefahren sein. Die gesellschaftlichen Systeme werden durch die Unzufriedenheit der Bev\u00f6lkerung instabil. Wenn schon beim Toilettenpapier die Panik ausbricht, stellt sich die Frage, was wir machen, wenn es richtig ernst wird, wenn es nichts mehr zu essen und trinken gibt, weil die eingefahrenen Logistikwege nicht mehr funktionieren und die lokalen Versorger im Wettbewerb mit anderen L\u00e4ndern untergegangen sind. In einer Mangelwirtschaft entsteht zu allererst der Schwarzmarkt, in dem sich nur noch Wohlhabende die Preise leisten k\u00f6nnen. In dem Bestreben die Kontrolle zu behalten wird der Staat die heutigen technischen M\u00f6glichkeiten, die wir aus China bereits kennen, auch nutzen. Und die politischen Kr\u00e4fte, die den Umsturz wollen, werden sich durch den Schwenk zum \u00dcberwachungsstaat gest\u00e4rkt f\u00fchlen, was zu immer mehr Terroranschl\u00e4gen von links und rechts f\u00fchren wird. Allerdings gilt wie immer: Aufpassen, was man sich w\u00fcnscht. Die Grundlagen f\u00fcr das, was da kommt, hat die Politik und das Wahlvolk in den vergangenen zehn Jahren vorbereitet.<\/li>\n<li><strong>Technologische Risiken<br \/>\n<\/strong>Ein sehr scharfes Damoklesschwert ist unsere Informations- und Kommunikationsinfrastruktur. Noch hat keiner den einen Schalter gefunden, um das weltweite Netz zu stoppen. Allerdings gibt es immer mehr Schadsoftware, die alle Ebenen der IT angreift. Au\u00dferdem k\u00f6nnten nat\u00fcrliche Desaster entsprechendes Leisten \u2013 z.B. ein Sonnensturm oder Meteoriteneinschlag. Die Folgen eines Zusammenbruches sind unvorstellbar. Notstromaggregate helfen in diesen F\u00e4llen nicht. Es gibt heute nichts, was nicht von dem Internet abh\u00e4ngt: Wasserwerke, Stromnetze, Krankenh\u00e4user, Mobilit\u00e4t, Logistik jeglicher Art, Produktion von G\u00fctern und Lebensmitteln, Kommunikation, oder die \u00f6ffentlichen Beh\u00f6rden. Ein Zusammenbruch des Internets wird uns ins Mittelalter zur\u00fcckwerfen. Ohne dieses Nervensystem stehen innerhalb k\u00fcrzester Zeit alle Wagen, Z\u00fcge, Pumpen, Aufz\u00fcge und so weiter still. Es gibt keine M\u00f6glichkeit mehr sich zu verst\u00e4ndigen \u2013 bis auf die Meldel\u00e4ufer, die von einem Ort zum anderen laufen.<\/li>\n<li><strong>Wirtschaftliche Risiken<br \/>\n<\/strong>Im Gegensatz zu den obigen Risiken, sind die wirtschaftlichen leichter zu bew\u00e4ltigen \u2013 au\u00dfer f\u00fcr die, die von einer florierenden Wirtschaft profitieren \u2013 Banker, Wirtschaftsfunktion\u00e4re, Investoren. In den Regionen, die von den aktuellen Gewinnen sowieso nichts haben, in Afrika, S\u00fcd-Amerika und weiten Teilen Asiens, \u00e4ndert sich nicht viel an dem prek\u00e4ren Dasein. Ihre Versorgung ist sogar sicherer als in den Ballungsr\u00e4umen der Welt, die nicht mehr versorgt werden k\u00f6nnen. In den restlichen Regionen werden die Preiserh\u00f6hungen zu einem ver\u00e4nderten Konsumverhalten f\u00fchren. W\u00e4hrungsschwankungen k\u00f6nnen durch nationalen oder regionalen Konsum kompensiert werden. Die Sparma\u00dfnahmen werden das Fahrverhalten und den Energieverbrauch regeln. F\u00fcr den Umgang mit Einkaufsschlangen und leeren Regalen gibt es viele Vorbilder aus der Vergangenheit. Arbeit, Arbeitszeit, F\u00fchrungsstile und jeder, der sich heute von dem b\u00fcrokratischen Ballast befreien m\u00f6chte, wird ganz nat\u00fcrlich agil. Am Ende ist die Wirtschaft Teil des Problems und nicht seine systemrelevante L\u00f6sung \u2013 Sparma\u00dfnahmen in allen Lebensbereichen, Outsourcing an die Orte, mit den billigsten Arbeitskr\u00e4ften und in Ermangelung kurzfristiger Profite die Entwirtschaftung von ganzen Regionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fazit: Es grassiert zurzeit ein Virus, der vor allem die Alten bedroht. Im Interesse von deren Leben wird die Wirtschaft von Politikern gestoppt. Alle blicken auf die Aktienindices und freuen sich mittlerweile wieder \u00fcber steigende Kurse, als k\u00e4me dies den Besch\u00e4ftigten und Solo-Selbstst\u00e4ndigen zu Gute. Die Sch\u00e4den, auch an Menschenleben, die durch die Shutdowns entstehen, vermeldet niemand. Der funktionierende Teil des Gesundheitssystems ist nicht das Resultat von vorausschauender Politik, sondern nur m\u00f6glich durch den pers\u00f6nlichen Einsatz und so manchen schwierigen Entscheidungen von vielen, wirklich systemrelevanten Dienstleistern in den Krankenh\u00e4usern und in der allt\u00e4glichen Versorgung. Das Nachbeben, das durch diesen Steuerungswahnsinn vorbereitet wird, ist unvorstellbar. Und was \u00fcberhaupt noch nicht thematisiert wird, ist die Frage, was kommt als N\u00e4chstes. Was lernen wir aus der aktuellen Krisenbew\u00e4ltigung?<\/p>\n<ul>\n<li>L\u00f6sung eines einzigen Problems, ohne die Betrachtung von unerw\u00fcnschten Nebeneffekten, bedroht alle. Eine ganzheitliche Bewertung der Situation ist unbedingt erforderlich.<\/li>\n<li>F\u00f6deralistische Gesellschaften haben ungeschickt reagiert. Die Grenzen innerhalb Deutschlands oder in Europa zu schlie\u00dfen \u00fcbersieht die Tatsache, dass bestimmte Krisen sich dadurch nicht stoppen lassen. Ganz zu schweigen von dem europ\u00e4ischen Zusammenhalt, der hoffentlich durch diesen Nationalismus nicht zerst\u00f6rt wird.<\/li>\n<li>Politiker verweisen auf Experten, um zu entscheiden. Sollte nicht eine Taskforce aus Experten tempor\u00e4r die \u00fcbergreifende Steuerung erhalten?<\/li>\n<li>Die Bev\u00f6lkerung braucht offensichtlich eine starke Hand, die mit Verboten und Schlie\u00dfungen regiert, da die Einzelnen ansonsten unbelehrbar weitermachen wie zuvor. Es bleibt abzuwarten, wie diese erweiterten Machtbefugnisse, wieder in die Normalit\u00e4t zur\u00fcckgebracht werden.<\/li>\n<li>Eine Krise f\u00fchrt auf jeden Fall zu schlimmen Konsequenzen und braucht eine Bewertung und Priorisierung aller Sch\u00e4den. Medien und Politiker sollten ihr Gesch\u00e4ftsmodell vorerst zur\u00fcckstellen und nicht noch mehr Unsicherheit in der Bev\u00f6lkerung erzeugen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht jedes Land kann sich den Luxus leisten, den Laden zu schlie\u00dfen. Und auch wir werden es uns nicht so schnell wieder leisten k\u00f6nnen. Deshalb gilt: Danach ist davor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2709\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2709\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2709\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button flipboard shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#373737\"><a href=\"https:\/\/share.flipboard.com\/bookmarklet\/popout?v=2&title=Danach%20ist%20davor&url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2709\" title=\"Bei Flipboard teilen\" aria-label=\"Bei Flipboard teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#f52828; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"24px\" height=\"24px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#f52828\" d=\"M0 0h8v24H0V0zm9 9h7v7H9V9zm0-9h15v8H9V0z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2709&text=Danach%20ist%20davor\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entfernung ist ein Begriff, der gef\u00fchlt eher dem Abstand zwischen der Erde und Sagittarius A (26.5000 Lichtjahre) als der Distanz zwischen Peking und Duisburg entspricht. \u00dcber die Kommunikationsnetze sind wir mit jedem Punkt der Erde in nahezu Echtzeit verbunden. 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