{"id":2962,"date":"2021-02-13T17:58:13","date_gmt":"2021-02-13T17:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.memecon.info\/?p=2962"},"modified":"2021-02-13T17:58:13","modified_gmt":"2021-02-13T17:58:13","slug":"was-wir-wissen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.memecon.info\/?p=2962","title":{"rendered":"Was wir wissen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Was wir wissen k\u00f6nnen, hat schon Sokrates laut Platon besch\u00e4ftigt \u201eIch wei\u00df, dass ich nicht wei\u00df (eigentlich: Ich wei\u00df als Nicht-Wissender &#8211; \u03bf\u1f36\u03b4\u03b1 \u03bf\u1f50\u03ba \u03b5\u1f30\u03b4\u03ce\u03c2, <em>o\u00eeda ouk eid\u014ds<\/em>)? Auch Heinrich von Pierer hatte seine Sicht auf das Wissen seines Unternehmens: Wenn Siemens w\u00fcsste, was Siemens wei\u00df. Trotz aller Aufmerksamkeit wird \u00fcbersehen, dass Wissen nur mittelbar \u00fcber entsprechende Medien (Papier, elektronischen Medien und Kan\u00e4len) greifbar wird. Nicht ein Austausch von Wissen, sondern ein Duplizieren von Daten findet statt. Der Sender trennt sich nicht von seinem Wissen, sondern bietet durch Filter verzerrte Formulierungen an (s. <a href=\"https:\/\/www.memecon.de\/meta-modell-der-sprache.html\">Metamodell der Sprache<\/a>). Es ist der Empf\u00e4nger, der die Daten auslegt. Verst\u00e4rkt werden die Verf\u00e4lschungen durch die fortw\u00e4hrende Evolution unserer Kenntnisse. Was heute gilt, kann morgen falsch sein. 2017 hat Kellyanne Conway die Aufmerksamkeit in die richtige Richtung gelenkt, indem sie von alternativen Fakten gesprochen hat. Niklas Luhmann hat bereits im letzten Jahrhundert beschrieben, dass die Information, die Mitteilung und das Verstehen kontingente Vorkommnisse sind, d.h. eine Aussage ist weder notwendig noch unm\u00f6glich und kann so sein oder anders. Was k\u00f6nnen wir mit dieser Erkenntnis heute noch wissen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2960\" src=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse.jpg\" alt=\"\" width=\"835\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse.jpg 835w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse-300x230.jpg 300w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse-768x590.jpg 768w, https:\/\/www.memecon.info\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/synapse-624x479.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 835px) 100vw, 835px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn wir die Absichten der Sender mal au\u00dfer Acht lassen und den Inhalt betrachten, das Wissen, dann bleiben vor allem ein paar Fragen, die vorab gekl\u00e4rt sein m\u00fcssen, um sich gegenseitig infrage zu stellen: Was ist wissen? Was ist der Unterschied zu Nicht-Wissen? Die folgenden Punkte liefern Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zeichen \u2013 Daten \u2013 Information \u2013 Wissen &#8211; Weisheit<br \/>\n<\/strong>Seit der beschleunigten Verarbeitung von Daten mit IT stehen wir vor der Frage: Was ist Information? Nach der Jahrtausendwende hat Wissensmanagement die Fragestellung mit der Wissenspyramide beantwortet (siehe auch <a href=\"https:\/\/www.memecon.de\/memeeinheiten.html\">Memeeinheiten<\/a>). Auf der untersten Stufe finden sich die Zeichen (Ikone, Bilder, Licht- oder Lautsignale), die sich auf der n\u00e4chsten als Daten (z.B. 101010) abbilden lassen. Sobald die Daten in einem Sinnzusammenhang stehen, ergeben sich auf dem dar\u00fcberliegenden Level Informationen (z.B. 42). Mit der Zeit angesammelte Angaben vernetzen sich dann auf der n\u00e4chsten Schicht zu Wissen (z.B. die ultimative Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest), dass dann an der Spitze zu Weisheit wird (z.B. Science-Fiction liefert interessante Ideen). Es gibt keine Schnittstellen, um die oberen drei Stufen mit sachlichen Mitteln zu auszuwerten. Niemand kann in den Kopf eines anderen blicken.<\/li>\n<li><strong>Sehen hei\u00dft glauben &#8211; hei\u00dft wissen?<\/strong><br \/>\nIn der Vor-Internetzeit hatten die vierte Gewalt, die Medien neben Exekutive, Legislative und Judikative, die Kontrolle \u00fcber Auslegungen von Sachverhalten. Was Schwarz-auf-Wei\u00df stand, vorlag als Photo oder Film wurde als gegeben akzeptiert. In Ermangelung von Meinungs\u00e4u\u00dferungen von sonstigen Augenzeugen kamen auch keine Zweifel auf. Heute haben alle ein Handy, Zugang zu den sozialen Medien und sogar eine eigene Webseite. Damit werden sie zu einem Verleger mit globaler Reichweite \u2013 in einem rechtlichen Vakuum mit nur nationalen Vorschriften, die schwer durchzusetzen sind. Nehmen wir als Beispiel Wikipedia, die nur Beitr\u00e4ge auflegt, die f\u00fcr eine Enzyklop\u00e4die relevant sind und woanders nachpr\u00fcfbar ver\u00f6ffentlicht sowie vom Autor selbst zusammengestellt wurden. Das grenzt undokumentiertes Wissen aus. Damit verstehen wir nur die H\u00e4lfte.<\/li>\n<li><strong>Ist m\u00fcndliche \u00dcberlieferung Wissen?<br \/>\n<\/strong>Erst vor \u00fcber 7000 Jahren wurde die Schrift erfunden. Davor erfolgte der Wissenstransfer \u00fcber Jahrtausende durch m\u00fcndliche \u00dcberlieferung. In Fahrenheit 451 hat Ray Bradbury eine b\u00fccherlose Zukunft vorgestellt, in denen die Klassiker der Weltliteratur wieder m\u00fcndlich weitergegeben wurden. Dieses gesprochene Wort f\u00e4nde beispielsweise keinen Eingang in die Wikipedia. Unser Wissen auf Daten zu beschr\u00e4nken, die sich auf irgendwelchen physischen Tr\u00e4gern befinden, w\u00fcrde uns verdummen lassen. Die Wahrheit w\u00fcrde ohne Ver\u00f6ffentlichung den Autoren, Fotografen, Filmern und sonstigen Archivaren \u00fcberlassen bleiben. Erst wenn die Gedanken auf ein Medium externalisiert sind, w\u00e4ren sie Wissen \u2013 das gesprochene Wort allein reicht ja nicht. Damit wei\u00df die Welt nicht, was die Welt wei\u00df.<\/li>\n<li><strong>Pers\u00f6nliche Erkl\u00e4rungen<\/strong><br \/>\nWissen bildet sich ausschlie\u00dflich im Kopf der Beobachter. Das pers\u00f6nliche Fachgebiet, die erlernten Denkmodelle, \u00fcber die Zeit gemachte Erfahrungen und unbewusste Gef\u00fchle sind entscheidend f\u00fcr die jeweilige Erkl\u00e4rung. Das f\u00fchrt zu unterschiedlichen Fakten, wie die obige Auslegung von Douglas Adams oder die andere Lesart von Lewis Carroll n\u00e4mlich irgendeine Bedeutung zeigen. Neu war f\u00fcr mich, dass es sich bei 42 auch um die zweite pseudo-vollkommene Zahl handelt. Und wer wei\u00df schon, dass es sich um Franks aktuelles Alter handelt. Da die Bedeutung vom Empf\u00e4nger bestimmt wird, geht die Absicht des Senders verloren, da sie nicht \u00fcbertragen werden kann. Die Welt muss wohl oder \u00fcbel alternative Fakten aushalten.<\/li>\n<li><strong>Best\u00e4tigte Sachverhalte \u2013 wenn ja, wie viele Nachweise<\/strong><br \/>\nDie Beschreibung einer Situation h\u00e4ngt vom Standpunkt ab. Aus verschiedenen Sichten ergeben sich automatisch alternative Wirklichkeiten, die f\u00fcr sich genommen stimmig sind. Zus\u00e4tzlich werden Betrachter, die eng beieinanderstehen, aufgrund von unbewusstem Gruppenzwang Beschreibungen zustimmen, obwohl sie eine andere Beobachtung gemacht haben. Wird ein Sachverhalt durch viele Beobachter besser? Wenn ja, wie viele m\u00fcssen es sein, damit es gewusst ist. Den klassischen Medien reichen mindestens zwei \u00fcbereinstimmende Quellen, um eine Tatsache zu \u00fcbernehmen. Vereinzelte Beobachtungen bereichern das Wissen der Welt nicht?<\/li>\n<li><strong>Wissen schafft die Wissenschaft<br \/>\n<\/strong>Wissen ist in der Wissenschaft verortet. Die verschiedenen Disziplinen haben mittlerweile ihre Echokammern so stark ausgebaut, dass \u00fcbergreifende Ans\u00e4tze andersartiges Wissen integrieren wollen. Wenn beispielsweise die Technik Erkenntnisse aus der Biologie im neuen Feld der Bionik einbaut. Der Vorteil der WissenSchafft, ergibt sich aus den umfangreichen Belegen, die in Laboren oder der Wirklichkeit gesammelt und in Studien ver\u00f6ffentlicht werden. Schwierig wird es bei Ph\u00e4nomenen, die sich nicht messen lassen, wie z.B. die Wirkung von hom\u00f6opathischen Pr\u00e4paraten. Die nat\u00fcrliche Reaktion von Wissenschaftlern auf solche Blackbox-Effekte ist Ablehnung aufgrund der fehlenden Nachweisbarkeit. Die Verfechter von derartigem (Nicht-)Wissen werden als Esoteriker, Mystiker, Sektierer oder Verschw\u00f6rungstheoretiker verunglimpft. Schlie\u00dfen wir die Weisheit eines Schamanen oder von Sokrates aus dem Weltwissen aus?<\/li>\n<li><strong>Nur Wahres ist Wissen<\/strong><br \/>\nDie Verirrung, dass allein best\u00e4tigte Gegebenheiten wahr sind, hat Karl Popper mit seiner Falsifizierung aufgel\u00f6st. Tats\u00e4chliche Wahrheit erh\u00e4lt man, wenn man eine Gegebenheit widerlegt. Und wie ordnen wir das weite Feld der Literatur ein? Ist es Wissen, wenn wir das Personal der menschlichen Kom\u00f6die oder den Steppenwolf kennen? Sind fiktive Geschichten wahr? F\u00fchrt eine ungew\u00f6hnliche Perspektive zu einem besonderen Wissen? Kann man dieses Wissen infrage stellen, weil die Mehrheit es anders wahrgenommen hat? Am Ende sind alle Sachverhalte bemerkenswert und g\u00fcltig. Alle richten ihre Aufmerksamkeit auf verschiedene Aspekte. Selbst Aussagen, die mutwillig verf\u00e4lschen, schaffen Wissen (Hier w\u00e4re das Warum von N\u00f6ten). Umfasst Weltwissen nicht alles?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fazit: Das Unfassbare des Wissens erschwert seine Einordnung. Die verschiedenen Formate von Daten geben keine Auskunft dar\u00fcber, wo das Wissen herkommt \u2013 au\u00dfer: aus dem Kopf eines jeden Menschen. Verstehst Du den Satz? In Japanisch: \u3053\u306e\u6587\u3092\u7406\u89e3\u3057\u3066\u3044\u307e\u3059\u304b\uff1f; oder in Arabisch: \u0647\u0644 \u062a\u0641\u0647\u0645 \u0647\u0630\u0647 \u0627\u0644\u062c\u0645\u0644\u0629\u061f. Dabei sind wir f\u00fcr alle Arten von Wissen offen, sobald wir es sehen oder h\u00f6ren. Welche Information wir verstehen, h\u00e4ngt jedoch von uns ab, von unserem Erfahrungsschatz. Als Gruppenwesen haben wir die Tendenz den Vielen zu folgen \u2013 was den Zulauf der Verschw\u00f6rungstheoretiker erkl\u00e4rt. Allerdings muss man sich fragen, ob es sich bei einer sogenannten Verschw\u00f6rungstheorie nicht auch um Wissen handelt. Immerhin glauben wir auch den Ergebnissen von Wissenschaftlern, ohne sie \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. Die Bibliotheken sind voll von wissenschaftlichen Abhandlungen, die unseren Wissensstand beschreiben \u2013 aber was heute als g\u00fcltig erkl\u00e4rt wird, kann morgen veraltet sein. Selbst Wahrheit hilft uns nicht, da alle ihre eigene Realit\u00e4t haben, die stimmig in die eigenen Konzepte passt. Was wir wissen k\u00f6nnen ist, dass es viele Sichten gibt, die sich nicht auf eine Wirklichkeit reduzieren lassen. Es ist viel wichtiger, Glaubenskriege zu vermeiden, da es in der Natur von Aussagen liegt, dass sie auch anders sein k\u00f6nnten. Wir m\u00fcssen lernen mit alternativen Fakten umzugehen, anstelle sie kategorisch zu verneinen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2962\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2962\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2962\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button flipboard shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#373737\"><a href=\"https:\/\/share.flipboard.com\/bookmarklet\/popout?v=2&title=Was%20wir%20wissen%20k%C3%B6nnen&url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2962\" title=\"Bei Flipboard teilen\" aria-label=\"Bei Flipboard teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#f52828; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"24px\" height=\"24px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#f52828\" d=\"M0 0h8v24H0V0zm9 9h7v7H9V9zm0-9h15v8H9V0z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.memecon.info%2F%3Fp%3D2962&text=Was%20wir%20wissen%20k%C3%B6nnen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was wir wissen k\u00f6nnen, hat schon Sokrates laut Platon besch\u00e4ftigt \u201eIch wei\u00df, dass ich nicht wei\u00df (eigentlich: Ich wei\u00df als Nicht-Wissender &#8211; \u03bf\u1f36\u03b4\u03b1 \u03bf\u1f50\u03ba \u03b5\u1f30\u03b4\u03ce\u03c2, o\u00eeda ouk eid\u014ds)? 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