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Ich brauche eine Idee – Jetzt!

Weltweit wurden 2010 über 8.7 Mio. Trademarks, Patente, Industriedesigns Gebrauchs- und Geschmacksmuster angemeldet. Dabei handelt es sich um „offizielle“ Ideen, die einen formellen Anmeldeprozess durchlaufen. Daneben gibt es die Ideen, die sich in unseren Köpfen entwickeln. Sie türmen sich solange auf,  wie Wolken, bis sie als Regen dem Boden die benötigte Feuchtigkeit bringen. Entsprechend braucht ein Unternehmen regelmäßig neue Impulse.

Wie fällt einem im richtigen Moment etwas ein? Die Gedanken sind doch frei. Manchmal braucht man jedoch zusätzliche Inspiration. Es fehlt ein Einstieg, von dem aus sich eine Idee entwickelt. Und das, obwohl das Gefühl einem sagt, dass einem eine Idee auf der Zunge liegt. Wie kann man eine Atmosphäre schaffen, die hilft, eine Idee zu finden – jetzt!

Wolke

Natürliche Barrikaden müssen überwunden werden, damit die Kreativität Platz hat, um eine Idee hervorzubringen. Dazu gehören eingeübte Paradigmen, emotionale Zwangsvorstellungen, fachliche Scheuklappen, mentale Modelle, sensorische Ablenkungen, sprachliche Worthülsen, vorgefertigte Lösungsansätze, wertende Voreingenommenheit.

Ein Weg, der hilft, die Ideenwolke aufzubauen könnte wie folgt aussehen.

  1. Verändern Sie die aktuelle Umgebung!
  2. Lösen Sie sich von den eigenen Anforderungen und Erwartungen!
  3. Konzentrieren Sie sich auf etwas Einfaches!
  4. Beachten Sie das aufkeimende Gefühl!

Sobald der notwendige Grad der Verdichtung Ihrer Inspirationen erreicht ist, erscheinen die Ideen.

Weitere Informationen:

Fortsetzung folgt …

Gleiche Serie:

Ich spüre eine Idee

Ich habe eine Idee!

Ich verbreite eine Idee!  

Vergessen Sie IHR Büro

In naher Zukunft arbeiten wir immer da, wo wir uns gerade befinden. Das kann zu Hause, im Hotel, unterwegs auf dem Flughafen, im Zug oder im Café um die Ecke sein. Neben den technischen Voraussetzungen benötigt die neue Mobilität Mitarbeiter, die bereit sind, sich nomadenhaft auf eine derartige offene Arbeitswelt einzulassen.

ArbeitenimCafe

Natürlich wird es weiter die Standorte mit den Gebäuden geben. Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben aber nicht mehr an dem einen Schreibtisch, sondern mobil dort, wo sie gerade sind. Dies führt zu neuen Aufgaben in der Verwaltung. Der Schreibtisch ist nur noch für eine bestimmte Zeit den Mitarbeitern zugeordnet, da ein fester Arbeitsplatz meistens leer stehen würde. Gleichzeitig sind an den Standorten immer mehr temporäre individuelle Arbeitsplätze sowie Räume für Sitzungen erforderlich. Betroffen sind zum Beispiel die IT, die Raumplanung und die Richtlinien des Unternehmens. Sie müssen die IT-Systeme, den Arbeitsschutz und die Sicherheit sowie die Vereinbarungen mit dem Betriebsrat an die neuen, mobilen Arbeitssituationen vorbereiten.

Unternehmen sparen durch das Büro Hoteling bereits 30% der Raumkosten. In einer virtuellen Rezeption werden die notwendigen Buchungen der Arbeitsflächen von unterwegs vorgenommen. Aufgrund der Reservierung stehen die Geräte vor Ort den Mitarbeitern zur Verfügung – Computer, Drucker, Verbrauchsmaterial. Zusätzlich haben die Mitarbeiter mobile Endgeräte bei sich, mit denen sie sich überall sicher an das Daten- und Stromnetz anschließen können. Technische Probleme werden über eine 24-stündige Hotline behoben. Flexible Dienstleister tauschen überall auf der Welt ein kaputtes Gerät innerhalb kürzester Zeit aus.

Fazit: Einerseits kommt immer mehr klein- und großräumige Mobilität auf die Belegschaft zu. Andererseits müssen die Unternehmen proaktiv Geld investieren, um die notwendigen Grundlagen zu schaffen.

P.S. 2021: Wie es geht hat die Corna-Pandemie gezeigt.

Mehr Trends bei http://www.wfs.org/futurist/january-february-2013-vol-47-no-1/consumption-20