Der Inhalt – das zweite Tor in den Kopf des Publikums

Es ist ein langer Weg, um Gedanken aus dem Nichts in ein konsistentes Konzept zu überführen. Die Stimmigkeit der Aspekte reicht jedoch noch nicht aus, um sie dem Zielpublikum vermitteln zu können. Mit dem richtigen Verständnis der Eigenschaften und Besonderheiten der Interessensgruppe lassen sich die Inhalte verständlicher vermitteln. Der Inhalt ist dabei das zweite Tor in den Kopf des Publikums.

Inhalt

Die folgenden Aspekte machen die Inhalte verständlicher und wirkungsvoller.

  • Ziel
    Ein ausgearbeitetes Konzept beinhaltet viele Details. Die Aufzählung aller Details liefert nur Wenigen sinnvolle Einsichten. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft sich ein Ziel zu setzen, dass man mit dem Inhalt erreichen möchte – einen Überblick vermitteln; einen bestimmten Bereich beschreiben; Neugier für ein Thema wecken. Eine Präsentation oder ein Text ermöglicht mit einem klaren Ziel bessere Inhalte für eine breite Gruppe von Menschen.
  • Zielgruppenbezug
    Die Berücksichtigung der Eigenschaften der Zielgruppe bietet einen Rahmen für die Aufbereitung der Inhalte. Experten sind es gewohnt sich mittels Inhalts- oder Stichwortverzeichnis durch Unmengen von Informationen zu navigieren, um zu dem für sie lohnenden Inhalt zu gelangen. Laien brauchen eine einfache Struktur und einen nachvollziehbaren Faden, der sich nicht hinter Fachbegriffen versteckt. Aus diesem Grund ist eine konkrete Vorstellung des Informationsbedarfs der Zielgruppe erforderlich – Welches Interesse besteht? Auf welcher Detaillierungstiefe? Wie fachlich oder allgemein verständlich? Sachlich oder emotional? Durch die angemessene „Flughöhe“ verstehen die Adressaten die Botschaft eher.
  • Zentrale Botschaft
    Mit dem klaren Ziel und dem Publikum vor Augen stellt sich die Frage, welche zentralen Botschaften man transportieren möchte. Dabei sollten in jedem Fall nicht mehr als 5plusminus2 Botschaften geplant werden, da mehr Chunks auch für Experten schwer zu verarbeiten sind. Die Inhalte werden dann um diese Botschaften herum formuliert. Sie vermitteln mehrere Aspekte – den Zweck der Botschaft (z.B. Vermittlung von Fakten, Aufforderung zu etwas, Ausdruck der eigenen Gefühle) und die Kernelemente der Botschaft (z.B. Objekte, Vorgehensweisen, Einsichten). Am Ende wird sich das Publikum nur die Dinge merken, die sie verstehen und verarbeiten können.
  • Fakten und Meinungen
    Manche Informationen sind allgemein bekannt und nachprüfbar. Das sind die Fakten. Andere Informationen sind subjektiv und können nicht belegt werden, aber man ist davon überzeugt. Das sind die Meinungen. Die Zielgruppe kann diese Meinungen glauben oder auch nicht. Wichtig ist es, den Unterschied zwischen Fakten und Meinungen klar hervorzuheben. Dadurch erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass die gewünschten Aspekte, dies können Fakten oder Meinungen sein, bei der Zielgruppe hängen bleiben.
  • Abläufe
    Die einzelnen Daten hängen nicht zeitlos im Raum. Es gibt stets eine logische Reihenfolge – der Ablauf der Entdeckung der Inhalte oder der Spannungsbogen der Geschichte. Die explizite Beschreibung dieser Aspekte hilft dem Publikum, die Inhalte besser nachvollziehen und sie sich besser merken zu können. Möchte man Verwirrung stiften oder Spannung erzeugen, empfehlen sich spontane, unvorhersehbare Zeitsprünge. Bei der Vermittlung von Wissen ist es besser der natürlichen Entwicklung des Themas zu folgen, da die Zielgruppe sich dadurch die Inhalte besser merken kann.
  • Ergebnisse
    Besonders interessant sind die Ergebnisse, die erarbeitet wurden. Desto konkreter und nützlicher die Ergebnisse sind, desto leichter verinnerlichen die Anwesenden die Inhalte. Am Ende sind häufig die gezogenen Schlüsse, die gemachten Erfahrungen und die vorliegenden Ergebnisse ein Hauptgrund für das Publikum, um sich auf die Inhalte einzulassen.

Fazit: Mit den obigen Elementen werden Inhalte von der Zielgruppe besser verarbeitet. Diskussionen erhalten damit die notwendigen Informationen, um zu einem produktiven Diskurs zu gelangen. Gleichzeitig kann sich die Zielgruppe die Inhalte besser merken. Damit ist der Inhalt das zweite Tor in den Kopf des Publikums.

The content – the second gateway into the mind of the audience

It is a long way to transfer thoughts out of the void into a consistent concept. The coherence of the aspects is insufficient to convey it to the audience. With the right understanding of the traits and features of the interest group, you can introduce contents more clearly. The content is thereby the second gateway into the mind of the audience.

Inhalt

The following aspects make contents more understandable and effective.

  • Goal
    An elaborated concept contains many specifics. The list of details provides meaningful insights only to a few people. Therefore it is favorable to define a goal that you intend to reach with the contents – to convey an overview; to describe a certain area; to create curiosity for a topic. A presentation or a text with a clear goal facilitates better contents for a broad group of people.
  • Target group reference
    Considering the target group characteristics provides a framework for the preparation of contents. Experts are used to navigate through a huge amount of information with table of contents or indexes, in order to get to useful contents. Non-experts need a simple structure and a comprehensible storyline that is not hidden behind technical terms. For this reason you need a concrete idea of the required information of the target group – Which interests exist? On which level of detail? Technical or easy to understand? Objective or emotional? The addressees better understand the message with the appropriate “flight height”.
  • Core message
    With the clear goal and the audience in mind the question about the core messages that you would like to convey arises. In any case you should limit yourself to 5plusminus2 messages, because it will be even difficult for experts to process more chunks. The contents are formulated around these messages. They provide several aspects – the purpose of the message (e.g. conveying facts, requesting something, expressing the own emotions) and the core elements of the message (e.g. objects, procedures, insights). Eventually, the audience can only remember those aspects that they are able to understand and process.
  • Facts and opinions
    Some information is generally well-known and verifiable. These are the facts. Other information is subjective and cannot be proven, but you are convinced of it. These are the opinions. The target group might believe these opinions or not. It is important to clearly differentiate between facts and opinions. Thus, the probability increases that the desired aspects stick to the target group, whether these are facts or opinions.
  • Procedure
    The individual data is not hanging timeless in the space. There is always a logical sequence – the discovery process or the dramatic composition of the story. The explicit description of these aspects enables the audience to better understand the contents and to better remember them. If you would like to create confusion or to produce suspense, it is helpful to create spontaneous, unforeseeable time leaps. It is better for the transfer of knowledge to follow the natural development of the topic, since that way the target group can better remember contents.
  • Outcomes
    The outcomes that were compiled are particularly The more concrete and useful the results are, the easier the attendants internalize the contents. In the end the drawn conclusions, the actual experiences and results are a principal reason for the audience to admit the contents.

Bottom line: Contents are better processed by the target group with the elements above. Discussions get the relevant information in order to get to a productive discourse. At the same time the target audience can better remember contents. Thus, the content is the second gateway into the mind of the audience.